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Hochzeitsbräuche und Traditionen | Infos & Ideen

1. Hochzeitsbräuche vor der Hochzeit

Hochzeitstermin

In einigen Gegenden heißt es, dass man nur dann eine glückliche Ehe führen wird, wenn laut Hochzeitstradition bei zunehmendem Mond geheiratet wird. Denn bei abnehmendem Mond nimmt auch das Glück ab. Genauso sollte man bei aufgehender Sonne – also vor 12 Uhr – heiraten.

Polterabend

Polterabend
© Robert Kneschke – Fotolia

Vor der Hochzeit kommen Freunde und Verwandte der Braut, um Geschirr zu zerschlagen – denn Scherben bringen schließlich Glück. Außerdem soll der Lärm dieses Hochzeitsbrauches böse Geister fernhalten. Allerdings darf kein Glas zerschlagen werden, denn Glas symbolisiert das Glück, und das soll ja heil bleiben.

Weitere Infos und Tipps dazu gibt’s im Artikel Polterabend.


2. Hochzeitsbräuche rund um die Kleidung

Alt, neu, geliehen, blau

Ein alter englischer Brauch, den ihr sicher aus amerikanischen Filmen und Serien kennt, besagt, dass die Braut „something old, something new, something borrowed, something blue“ tragen soll, also etwas Altes, etwas Neues, etwas Geliehenes und etwas Blaues. Das Alte und neue symbolisiert bei dieser Hochzeitstradition den Übergang vom alten in ein neues Leben. Das Geliehene soll man wie die Liebe und Freundschaft, für die es steht, sorgsam behandeln. Die Farbe Blau steht für die Treue.

Strumpfband Versteigerung Brauch blau Hochzeitsspiel
© Anna Mironova – Fotolia

Etwas Altes und/ oder Geliehenes könnte ein Schmuckstück sein oder ein geerbter Schleier. Neu ist sicher der einfachste Teil, etwa das Kleid und die Schuhe. Mit einem blauen Strumpfband erfüllt ihr den Spruch vollständig. Mehr zum Hochzeitsbrauch: Etwas Altes, etwas Neues, etwas Geliehens und etwas Blaues

Nicht selbst nähen

Wenn ihr abergläubisch seid, solltet ihr das Brautkleid auf keinen Fall selbst nähen. Das würde nämlich bedeuten, dass auch das Eheleben mühsam wird und ihr schwer arbeiten müsst.

Pfennige für die Schuhe

Früher sparte die junge Braut schon als Mädchen Pfennige für den Kauf der Brautschuhe. Konnte sie sich dann sehr schöne Schuhe leisten, zeigte das, dass sie gut mit Geld umgehen konnte. Dieser Hochzeitsbrauch wird aber üblicherweise nicht mehr angewandt.


3. Hochzeitszeremonien bei der Trauung

Blumenkinder

Blumenkörbchen Hochzeit
© Eric Limon – Fotolia

Ein schöner Brauch ist es, dass beim Ein- und/oder Auszug aus der Kirche ein oder mehrere Kinder mit Blumenkörbchen vor dem Brautpaar gehen. Sie können dabei auch Blumen oder Blütenblätter auf den Weg des Brautpaares werfen. Fragt einfach Kinder im Verwandten- und Freundeskreis. Viele sind sicher sehr stolz, diese Rolle übernehmen zu dürfen – man sollte aber auch kein Kind dazu zwingen die Hochzeitstradition auszuüben, wenn es keine Lust hat. Weitere Infos dazu findet ihr in unserem ausführlichen Artikel über Blumenkinder.

Brautjungfern

Brautjungfern Hochzeitsbrauch
© SA3 Studios – Fotolia

Traditionell übernehmen Freundinnen der Braut diese Aufgabe. Die Brautjungfern sollen ähnlich wie die Braut gekleidet sein, um böse Geister von der Braut abzulenken. Mittlerweile gibt es aber immer mehr Braujungernkleider in bunten Farben. Weitere Infos findet ihr in unserem Artikel Brauch und Aufgaben der Brautjungfern.

Sandzeremonie

Sandzeremonie Hochzeitsbrauch
© Erika Kyte – Fotolia

Eine sehr schöne und romantische Ergänzung zur eigentlichen Hochzeitszeremonie ist die Sandzeremonie. Nach dem Tausch der Ringe wird diese zunächst erklärt: Braut und Bräutigam bekommen je eine Vase, die mit Sand gefüllt ist. Die Farbe des Sandes muss unterschiedlich sein, also beispielsweise Rosé für die Braut und Hellblau für den Bräutigam.

Nun schüttet der Bräutigam zu Beginn der Hochzeitszeremonie etwas Sand in eine größere Vase. Anschließend gibt auch die Braut etwas von ihrem Sand hinzu. Das kann einige Male wiederholt werden, sodass mehrere farbige Schichten entstehen. Zum Schluss gießen beide gleichzeitig den letzten Sand in die große Vase.

Das ineinander verwobene Sandmuster symbolisiert die Verbundenheit und Zusammengehörigkeit des Brautpaares. Und die Vase ist ein wundervolles Erinnerungsstück an diese tolle Hochzeitszeremonie – wer mag, lässt sie noch individuell mit Namen und Hochzeitsdatum beschriften und erhält eine richtige Hochzeitsvase mit Erinnerungswert.

Sehr schön ist es übrigens auch, wenn enge Familienangehörige ih die Hochzeitstradition einbezogen werden und auch etwas Sand in einer weiteren Farbe mit eingießen.

Mehr dazu lest ihr im Artikel „Die schönsten Tipps, Ideen & Beispiele für die Sandzeremonie“.

Wedding Wands

Hochzeit mit Wedding Wands
© etsy/BellaBrideCreations

Wedding Wands sind ein neuer Trend aus den USA.

Die Glückstäbchen bestehen aus kleinen Holzstäben, die mit bunten Bändern und kleinen Glöckchen verziert sind. Ertönt der Klang der kleinen Glöckchen, ist Gänsehaut garantiert.

Da aber in den meisten Kirchen und Standesämtern Reis, Blumen und Konfetti nicht gerne gesehen werden, sind Wedding Wands eine einzigartige Alternative zum Feiern des Brautpaars.

Ganz nach dem Motto „Wave your wedding wand to wish them well, show them love, by ringing your bell“, werden die Glücksstäbe zu jeder Gelegenheit umhergeschwungen.

Eine herzliche Idee ist es, die Blumenmädchen mit Wedding Wands auszustatten. Auch schon sehr kleine Kinder können die Glückstäbe ohne erwachsene Hilfe fröhlich schwingen.

Auf den Stühlen verteilt oder in einem hübschen Glas bereitgestellt, sind die Wedding Wands auch ein hübsches Element in der Hochzeitsdekoration.

Im Etsy Shop gibt es diese hübschen rosa-mint farbigen Wedding Wands zu kaufen (100 Stück für ca. 140€). 

Mehr Infos und Ideen zu Wedding Wands findet ihr in unserem Artikel Wedding Wands – ein zauberhafter Hochzeitsbrauch

Brautschleier lüften

Hochzeitsbrauch Hochzeitsschleier Brautschleier
© WavebreakMediaMicro – Fotolia

Traditionell trägt die Braut den Schleier vor ihrem Gesicht, bis der Ehemann ihn nach dem Jawort lüftet. Ein schönes Ritual, bei dem richtig zelebriert wird, wenn der Mann das erste Mal seine Liebste als Ehefrau sieht.

Der besondere Moment wird erst durch das Zurückschlagen des Schleiers perfekt – vielleicht ist ja auch dieses Hochzeitsritual reizvoll für euch (der Fotograf sollte dann unbedingt mit dabei sein!).

Falls ihr nicht sicher seid, welcher Schleier eurem Brautkleid passt, dann lest dazu unseren Artikel „Brautschleier – lang oder kurz?


4. Hochzeitsbräuche nach der Trauung

Unmittelbar nach der Trauung ist es ein beliebter Hochzeitsbrauch zu testen, wie gut das frischgebackenen Ehepaar zusammenarbeiten kann. Es gibt sehr viele Variationsmöglichkeiten der Traditionen, die auch mit den Hobbies des Paares zu tun haben können. Hier ein paar Beispiele:

Betttuch-Herz

Hochzeitsspiele Hochzeitsgeschenk Leintuch Herz
© Jörg Fietkau

Ein großes Herz wird auf ein weißes Bettlaken gemalt. Drumherum kann es auch mit den Namen des Brautpaares und/oder dem Hochzeitsdatum verziert werden. Wenn das Brautpaar aus der Kirche kommt, halten zwei (am besten große) Personen das Laken hoch. Die Brautleute bekommen je eine Nagelschere in die Hand und müssen jetzt das Herz ausschneiden. Bei diesem Hochzeitsbrauch zeigt sich, wie gut das Paar zusammen arbeitet.

Wenn das Herz ausgeschnitten ist, trägt der Bräutigam seine Braut hindurch. Weitere Infos und Tipps dazu gibt’s in unserem Artikel Hochzeitsherz zum Ausschneiden.

Baumstamm-Sägen

Hochzeitsspiel Baumstamm Sägen
© Yantra – Fotolia

Auch ein alter bayerischer Brauch soll die Fähigkeit des frischgebackenen Ehepaares zur Zusammenarbeit testen. Dabei liegt ein nicht allzu dicker Baumstamm auf zwei Sägeböcke vor der Kirche oder dem Standesamt. Wenn das Brautpaar herauskommt, muss es gemeinsam mit einer Säge (mit einem Griffe auf jeder Seite) den Baumstamm durchsägen.

Was ihr bei diesem Brauch alles beachten müsst, erfährt ihr in unserem ausführlichen Artikel Baumstammsägen zur Hochzeit.

Feuer löschen

Es wird ein kleines Feuer entzündet, zum Beispiel mit einem mit brennbarem Material umwickelten Metallreifen. Das Brautpaar muss dann entweder mit einer alten Feuerwehrspritze (wie sie bestimmt die örtliche Freiwillige Feuerwehr besitzt) oder einem Gartenschlauch das Feuer löschen. Hier sollte besser ein geübter Feuerwehrmann (oder -frau) zur Seite stehen. Und die Gäste stehen besser so, dass sie beim Löschen nicht alle nass gespritzt werden.

Spalier stehen

Spalier stehen nach der Trauung
© AK-DigiArt – Fotolia

Wenn das Brautpaar aus der Kirche oder dem Standesamt kommt, ist es auch üblich, dass Freunde, Arbeits- oder Vereinskollegen Spalier stehen.

So schreitet das Brautpaar dann durch einen Gang mit z.B. hochgehaltenen Tennisschlägern, Reitpeitschen, Skiern, Schaufeln, etc. Bei dieser Hochzeitszeremonie entstehen dabei oft sehr tolle Erinnnerungsbilder.

Helium-Ballons mit Wünschen

Hochzeitsgeschenk Heliumballons Überraschung
© foc-in.com – Fotolia

Die Helium-Luftballons werden oft nach der Trauung an die Gäste verteilt und auf ein gemeinsames Kommando in Anwesenheit des Brautpaares steigen gelassen. Idealerweise werden Glückwunschkarten angebracht und somit der Hochzeitsbrauch mit individuellen Wünschen versehen.

Wo es verschiedene Komplettsets mit Luftballons, Helium und Flugkarten gibt, erfahrt ihr in unserem Artikel Heliumballons Hochzeitsgrüße.

Tauben fliegen lassen

Hochzeitsbrauch Tauben fliegen lassen
© Remzi – Fotolia

Weiße Tauben, die in den strahlend blauen Himmel fliegen – wenn das nicht Romantik pur ist.

Als Symbol für Frieden und Glück passt das Freilassen der Turteltauben perfekt zur Hochzeit und begeistert große und kleine Gäste. Auch bei dieser Hochzeitstradition sollten unbedingt der Fotograf den besonderen Moment festhalten.

Reis werfen

Einige Freunde bewerfen das Brautpaar, wenn es aus der Kirche oder dem Standesamt kommt, mit Reis. Der Reis steht bei diesem Hochzeitsbrauch für Fruchtbarkeit.

Zu klären ist aber vorher (mit dem Pfarrer, der Stadtverwaltung etc.), ob das Reiswerfen an der jeweiligen Lokalität erlaubt ist. Alternativ können auch schöne Rosenblätter verwendet werden, die wie ein Regen auf das Brautpaar prasseln. Auch Seifenblasen sind sehr beliebt.

Blechdosen am Auto

Auto Just married
© unopix – Fotolia

Auf dem Weg zur Location der Hochzeitsfeier muss ordentlich Krach gemacht werden. Eine hupernde Kolonne und vorneweg das schicke Gefährt des Brautpaares. Für das standesgemäße Scheppern sorgen einige leere Blechdosen, die am Auto befestigt werden.

Der Lärm macht nicht nur Spaß, sondern vertreibt laut Hochzeitsbrauch auch böse Geister, damit es eine glückliche Ehe wird.


5. Hochzeitstraditionen bei der Feier

Hochzeitssuppe essen

Hochzeitsbrauch Suppe gemeinsam essen
© Halfpoint – Fotolia

In vielen Gegenden Deutschlands wird traditionell nach der Trauung gemeinsam die Hochzeitssuppe genossen. Die klare Suppe (verfeiert mit Hühnerfleisch, Klößen oder was dem Brautpaar sonst schmeckt) ist der Auftrakt für das Hochzeitsmenü.

Hochzeitsrede

Dieser Hochzeitsbrauch ist in fast allen Kulturen der Welt vorhanden: Die Hochzeitsrede. Meist werden die Reden vom Brautvater, dem Brautpaar oder den Trauzeugen gehalten.

Besonders die Brautvaterrede ist meist sehr emotional und wird auch von vielen Gästen erwartet. Damit diese Hochzeitstradition auch wirklich zu einem schönen Moment auf der Hochzeit wird, haben wir ein paar Tipps zusammengeschrieben:

Hochzeitstorte anschneiden (und oberste Torte einfrieren)

Hochzeitstorte Marzipan
© veneratio – Fotolia

Traditionell beginnt die eigentliche Hochzeitsfeier mit dem Anschneiden der Hochzeitstorte durch das Brautpaar. Alle Augen und Kameras sind auf das Paar gerichtet, wenn beide gemeinsam mit einem Messer die Torte anschneiden. Man sagt laut Tradition, wer die Hand dabei oben hat, hat auch in der Ehe „die Hosen an“. Mehr Informationen zum Anschneiden der Hochzeitstorte.

Außerdem wird oft die oberste Tortenetage eingefroren, damit man dann bei der Taufe des ersten Kindes oder am ersten Hochzeitstag noch einmal davon naschen kann.

Sektgläser wegwerfen

Nach der Trauung werden die Hochzeitsgäste oft zum Sektempfang gebeten. Dem frisch verheirateten Brautpaar gebührt das erste Glas laut Tradition. Wenn beide ihr Glas geleert haben, werfen sie es über den Rücken zu Boden. Scherben bringen ja bekanntlich Glück, allerdings keine Glasscherben, sondern nur Tongefäßscherben. Deshalb wird bei den meisten Hochzeiten auf diesen Brauch verzichtet, da Glasscherben auch ein Sicherheitsrisiko bedeuten.

Hochzeitsglocken läuten

Hochzeitsbrauch Glocke läuten
© Jaren Wicklund – Fotolia

Nichts sehen die Hochzeitsgäste bei einer Hochzeit lieber, als das sich küssende Brautpaar. Darum dürfen an diesem schönen Tag immer die Hochzeitsglocken geläutet werden – denn bei jedem Klingeln muss sich laut Hochzeitsbrauch das frischgetraute Paar küssen. Wie schön!

Kleine Hochzeitglöckchen, die auch super als Tischdekoration aussehen, gibt es etwa bei Amazon ab 6,95 €.

Brautentführung

Am bekanntesten unter den Hochzeitsbräuchen ist sicherlich die Brautentführung. Freunde oder Verwandte der Braut nutzen einen Moment, in dem der Bräutigam abgelenkt ist und entführen die Braut.

In der Regel fährt man traditionell mit ihr in eine Kneipe oder ein Café in der Nähe. Nun ist es die Aufgabe des Bräutigams, seine Braut zu finden.

Vielleicht hat einer seiner Vertrauten zufällig einen Hinweis gehört, wohin die Braut entführt werden soll. Um es leichter zu machen, kann auch einer der Entführer den Suchern mit Tipps helfen. Oder man macht ein Quiz daraus, dessen Lösung ein Hinweis auf den Verbleib der Braut ist.

Brautpaar Hochzeitsspiele
© Kzenon – Fotolia.com

Hat der Bräutigam seine Braut dann gefunden, muss er die Zeche der Entführer zahlen. Je schneller er also ist, desto billiger wird es für ihn.

Bei einer Brautentführung sollten unbedingt folgende Punkte beachtet werden: Hat das Brautpaar im Vorfeld geäußert, dass die Entführung nicht gewünscht ist, sollte darauf verzichtet werden. Wenn die Entführung stattfindet, sollte es der Bräutigam aber nicht zu schwer haben – wenn sich die Suche der Braut über 2 Stunden hinzieht, kann das die ganze Feier zerstören.

Mehr Informationen zur Brautentführung

Brautstrauß werfen

Brautstrauss werfen
© micromonkey – Fotolia

Alle unverheirateten weiblichen Gäste stellen sich oder tanzen im Kreis um die Braut, die dann mit verbundenen Augen den Brautstrauß in die Runde wirft. Die Tradition besagt, dass die Dame, die den Strauß fängt, die nächste Braut sein wird. Es gibt allerdings keine Statistik, die beweist, ob das wirklich stimmt.

Abwandlungen: Um den Strauß zu schonen, kann auch ein Zweitstrauß verwendet werden, den die Fängerin dann als Andenken behalten kann. Oder der Strauß wird gar nicht nicht geworfen. Statt dessen greift die Braut mit verbundenen Augen nach den im Kreis versammelten Damen.

Diese Variation können dann der Gerechtigkeit halber auch die Herren spielen – Emanzipation einmal anders.

Wohnung der Brautpaares präparieren

Überraschung Hochzeitsnacht
© sybex – Fotolia

Ein sehr umstrittener Brauch ist es, dass sich Freunde und Verwandte der Brautleute während der Feier heimlich wegschleichen, um die Wohnung des Paares etwas zu „verschönern“. Der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt.

Beliebt sind mit Wasser gefüllte Plastikbecher auf der Treppe, versteckte Schlüssel, Luftballons im Bett, versteckte Wecker, die im Laufe der Nacht einer nach dem anderen klingeln, Konfetti in der Wohnung, Wäscheleinen mit Babykleidung, ein Storch oder Kinderwagen auf dem Dach etc. Im Prinzip alles, das dem Brautpaar die Hochzeitsnacht erschweren soll.

Achtet aber darauf, dass das Ganze ein Spaß bleibt und übertreibt es nicht.

Es soll nichts zerstört oder verschmutzt werden. Der ganze Schabernack sollte mit halbwegs wenig Aufwand zu beseitigen sein. Solltet ihr Bedenken haben, dass das Brautpaar solche kleinen Steiche nicht mit Humor aufnehmen kann, dann könnt ihr das Brautpaar z.B. mit Rosenblättern auf dem Bett und einem gekühlten Sekt im Kühlschrank überraschen. Mehr zu Hochzeitsstreichen lest ihr in unserem Ratgeber.

Brautwalzer

Hochzeitstanz Brauch
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Traditionell eröffnet das Brautpaar den Tanz mit dem Brautwalzer, üblicherweise ein Wiener Walzer (evtl. solltet ihr vorab noch einen Tanzkurs belegen). Der zweite Tanz gehört dann Braut und Brautvater sowie dem Bräutigam und seiner Mutter. Danach tanzen die Brautleuten mit den Schwiegereltern. Liedervorschläge und mehr Informationen zum Hochzeitswalzer


6. Hochzeitsbräuche nach der Feier

Türschwelle nicht berühren

Wenn die Braut nach der Hochzeit zum ersten Mal ihr neues Heim betritt, darf sie die Türschwelle nicht berühren. Denn dort lauern die bösen Hausgeister. Der Bräutigam hat also die Aufgabe, seine frischgebackene Ehefrau über die Schwelle zu tragen.

Morgengabe

Bei diesem Hochzeitsbrauch macht der Bräutigam seiner frisch angetrauten Frau am Morgen nach der Hochzeit ein Geschenk. Heute ist es üblich, dass auch die Braut ihren Bräutigam beschenkt und beide diese kleine Hochzeitszeremonie umsetzen. Wer möchte, übergibt das Geschenk auch schon am Morgen der Hochzeit, falls es etwas ist, das der Partner am Hochzeitstag tragen soll. Mehr Infos zum Brauch und Geschenktipps findet ihr im Artikel „Morgengabe – Unsere Top 10 Ideen für Geschenke an den Partner“.

Morgengabe
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