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Brautkleid – Formen, Schnitte und Accessoireauswahl

„Du siehst so wunderschön aus!“ – Genau diesen Satz möchte wohl jede Braut hören, wenn ihr zukünftiger Ehemann sie das erste Mal im Brautkleid sieht. Ein magischer Moment, für den ihr das perfekte Kleid sucht.

Aber wie sieht das perfekte Brautkleid aus? Für jeden anders!

Darum haben wir euch hier alles rund ums Brautkleid zusammengestellt. Welche Formen gibt es für das Brautkleid? Für welche Figur ist welches Brautkleid geeignet? Welche Farbe suche ich für mein Brautkleid aus? Welcher Brautschleier passt dazu und welche Brautschuhe? Auf diese Fragen findet ihr bei uns die Antwort und kommt eurem Traumkleid zur Hochzeit sicher viel näher.

Wer planlos ins Brautmodengeschäft stolpert, ist erstmal überfordert. So viele Formen, Weißtöne, Schnitte und Accessoires…

Am besten ihr geht mit einer recht guten Vorstellung davon, wie euer Brautkleid aussehen soll, zum Shoppen. Wer online stöbern möchte, findet übrigens auf Wunsch-Brautkleid.de eine große Auswahl neuer und gebrauchter Brautkleider – auch mit Filtermöglichkeit nach Schnitten.

Folgende Themen findet ihr in diesem Artikel:

  1. Der Klassiker: Brautkleid mit A-Linie
  2. Pompöses Brautkleid: Prinzessin mit Sissi-Charme
  3. Gewagt: Brautkleider in Meerjungfrau-Form
  4. Empire Stil: Schlichte Brautkleider mit fließenden Formen
  5. Sexy Brautkleid: Kurz & leger
  6. Brautkleid als Zweiteiler
  7. Farbige Brautkleider – Rot, Schwarz und Co.
  8. Welches „Weiß“ für mein Brautkleid?
  9. Besonderheiten und Accessoires für das Brautkleid
  10. Brautkleider für Schwangere
  11. Brautkleider in großen Größen
  12. Brautkleid für’s Standesamt

1. Der Klassiker: Brautkleid mit A-Linie

Brautkleider mit A-Line
© Fotoskat – Fotolia

Das A-Linien Kleid ist die klassische Form für’s Brautkleid. Das figurbetonte Oberteil (oft als Corsage) geht in einen leicht ausgestellten Rock über und zaubert eine tolle Silhouette.

Der Vorteil: Das Brautkleid mit A-Linie ist für praktisch jede Figur vorteilhaft – für klein und groß, bei weiblichen Rundungen oder kleinerer Oberweite. Brautkleider mit A-Linie sind also sehr beliebt und vielseitig in Sachen Verzierung und Co.

Wenn du ein A-Linie Brautkleid suchst, wirst du in jedem Brautmodengeschäft fündig, dann der klassische Schnitt ist in jeder Kollektion vertreten und bietet sehr viel Auswahl.

Oft ist das Brautkleid mit A-Linie trägerlos, aber auch Neckholder, breitere Träger oder ein U-Boot-Ausschnitt passt gut zur A-Linie (hier sind vor allem die passenden Brautdessous für ein tolles Dekolleté sehr wichtig).

Das Brautkleid mit Neckholder und tieferem Ausschnitt ist optimal für kleine Bräute, da es optisch streckt.

Dazu eignet sich ein Brautschleier mittlerer Länge – nicht zu verschnörkelt, wenn das Kleid schon viele Verzierungen aufweist. Zu einem sehr eleganten Kleid passen zudem Handschuhe in Ellenbogenlänge.

Von den Brautschuhen ist bei Brautkleidern in A-Linie leider nicht allzu viel zu sehen. Ein bisschen mehr Absatz schadet nie, am besten greift ihr zu Sandaletten oder dem klassischen Brautschuh: geschlossenen Pumps mit schmalem Absatz.

Brautkleid mit A-Linie für den klassischen Typ: Für jede Figur – formt eine schöne Silhouette – streckt optisch.

Schlichte Brautkleider
© armina, Yeko Photo Studio – Fotolia

2. Pompöses Brautkleid: Prinzessin mit Sissi-Charme

Brautkleider im Prinzessin-Stil
© Depositphotos.com/VictoriaAndrea

Pompöse Brautkleider für die Prinzessin unter euch sind im sogenannten Duchesse Stil geschnitten. Zu einem figurbetonten Oberteil (oft als Corsage) kommt ein voluminöser, glockenförmiger Rock ab Taillenhöhe. In Kombination mit einem üppigen Reifrock und/oder Schleppe sind Prinzessinnen Brautkleider sehr romantisch und auffällig.

Eine schlanke Taille sollte die Braut für das Brautkleid im Prinzessin-Look schon haben, dafür werden breitere Hüften oder Oberschenkeln optimal kaschiert. Kleine Bräute wählen für das Hochzeitskleid á la Prinzessin besser einen Rock mit nur wenig Verzierungen. Habt ihr eine kleinere Oberweite, dann könnt ihr mit Wickeleffekten und Verzierungen im Brustbereich optisch mehr Volumen schaffen.

Auf großen, pompösen Märchenhochzeiten kommen diese „Sissi-Brautkleider“ super an, insbesondere bei einer Feier im passenden Ballsaal.

Ähnlich der A-Linie sind Prinzessin Brautkleider gerne schulterfrei oder mit dezenten Trägern versehen. Außerdem brauchen solch außergewöhnliche Brautkleider auch einen etwas längeren Brautschleier, wie z.B. einen Fingerspitzen-Schleier, dazu passt eine klassische Brautfrisur. Lange Handschuhe können das i-Tüpfelchen für das Prinzessinnenkleid sein, schaut aber individuell, ob sie zu eurem Kleid passen.

Auch hier kommen die Schuhe nur selten zur Geltung. Mit Pumps seid ihr bestens beraten, aber die Hauptsache ist immer noch, dass ihr euch wohlfühlt und den ganzen Tag darin Spaß habt.

Brautkleid im Prinzessin-Stil für den romantischen Typ: Pompös für den großen Auftritt – schlanke Taille von Vorteil – schmeichelhaft für Problemzonen an Po und Beinen.

Brautkleid Prinzessin
© Fotoskat – Fotolia, Depositphotos.com/alexhalay

3. Gewagt: Brautkleider in Meerjungfrau-Form

Brautkleider in Meerjungfrau-Form
© Depositphotos.com/Slava_14

Das sogenannte Meerjungfrau-Brautkleid ist von Stil ähnlich dem Etui-Kleid, der Godet- oder Fishtail-Form: Es ist sehr figurbetont, liegt an Brust, Taille und Po sehr eng an und ist erst ab Oberschenkel oder Knie weit ausgestellt.

Das feminine Meerjungfrauen-Hochzeitskleid passt vor allem schlanken Bräuten. Allen anderen sei eher davon abgeraten. Denn Brautkleider, die von der Meerjungfrau inspiriert sind, betonen die Kurven sehr stark – bei diesem Schnitt solltet ihr euch also rundum mit euren Kurven wohlfühlen.

Oft wird ein bodenlanger Brautschleier zum Meerjungfrauen-Kleid kombiniert aber auch ein moderner Hut kann toll dazu aussehen. Eure Hochzeitsschuhe werden zum Großteil unterm Brautkleid verschwinden, sollten aber trotzdem mit Bedacht ausgewählt werden. Da der Schnitt nicht gerade zum Laufen einlädt, sucht die Schuhe so aus, dass ihr darin sicher gehen könnt.

Brautkleider mit Meerjungfrau-Optik für den extravaganten Typ: Femininer Schnitt – für große, schlanke Frauen – sehr elegant.

Mehr Inspirationen zum Meerjungfrau-Schnitt findet ihr in unserer Fotostory „Mystisch-schön: Das Meerjungfrau-Brautkleid“.

Brautkleid Meerjungfrau
© armina – Fotolia, Depositphotos.com/Iryna Hramavataya

4. Empire Stil: Schlichte Brautkleider mit fließenden Formen

Brautkleider mit Empire-Schnitt
© Fotoskat – Fotolia

Schlichte Brautkleider wie etwa mit dem Empire-Schnitt sind meist lang, schmal geschnitten, leicht und fließend. Locker und nicht allzu eng wird aus einem kurzen Oberteil (die Naht ist direkt unter der Brust) ein schmaler Rock mit schlichtem Schnitt.

Das schlichte Brautkleid ist in der langen Version ideal für große Bräute. Für kleine Bräute kommen schlichte Hochzeitskleider in der kurzen Version in Frage und auch für eine kleine Brust ist die Empire-Form optimal. Bräuten mit einer großen Oberweite raten wir von einem Empire-Brautkleid ab, da es die Oberweite zu stark betont (außer dies wäre von dir so gewollt).

Ein Brautkleid, das schlicht geschnitten und kaum verziert ist, kann gerne mit einem auffälligen oder langen Brautschleier in Szene gesetzt werden. Auch die Schuhe sollten dann nicht zu sehr hervorstechen und so gewählt werden, dass sie angenehm zu tragen sind.

Das schlichte Empire-Brautkleid ist übrigens auch für schwangere Bräute gut geeignet. Der Bauch wird locker umspielt und schön präsentiert.

Schlichte Brautkleider im Empire-Stil für den natürlichen Typ: Locker und leicht – für viele Figurtypen geeignet, kaschiert Problemzonen am Bauch – auch für Schwangere.

Brautkleid empire
© slava_14 – Fotolia, Depositphotos.com/starast

5. Sexy Brautkleid: Kurz & leger

Kurze Brautkleider
© Depositphotos.com/Gromovataya

Kurze Brautkleider – ob als Minikleid, Babydoll oder mit Petticoat – gibt es in vielen Schnitten, Ausführungen und Stilrichtungen. Ein kurzes Brautkleid bedeutet mehr Bewegungsfreiheit für euch und einen freien Blick auf eure schönen Beine für alle anderen. Wenn Brautkleider kurz sind, können sie aber dennoch elegant, pompös oder klassisch geschnitten sein – die Auswahl ist riesig!

Ein Trend in Sachen kurzes Brautkleid: vorne kurz, hinten lang (Vokuhila). Was in den 80er Jahren auf dem Kopf getragen wurde, ist jetzt als Brautkleid-Schnitt beliebt. Vokuhila Brautkleider sind oft ausgefallene Brautkleider, genau richtig für extravagante Bräute, die für Aufsehen sorgen wollen.

Kurze Hochzeitskleider sehen mir kurzem oder mittellangem Brautschleier gut aus. Zu kurzen Kleidern im 50er-Jahre-Stil (wie bei einer Rockabilly Hochzeit) passt ein kurzer Brautschleier, der vor dem Gesicht getragenen wird: Der Birdcage. Aber auch kleine Akzente im Haar, wie ein Haarreif, Diadem oder eine Blüte sind ein schönes Highlight zu schlichten, kurzen Brautkleidern.

Brautkleid vokuhila
© VolkOFF-ZS-BP – Fotolia

Wer ein kurzes Brautkleid trägt, braucht auch besonders tolle Schuhe – die kommen bei kurzem Rock schließlich richtig zur Geltung. High Heels wären die erste Wahl, doch vor allem müssen die Brautschuhe zum Stil des Brautkleides passen. Peeptoes sehen übrigens auch zu beinahe jedem kurzen Brautkleid gut aus! Denkbar wären auch weiße Stiefel mit auffälliger Schnürung.

Weitere Infos zu den passenden Brautschuhen findet ihr in unserem ausführlichen Artikel über Brautschuhe.

Kurze Brautkleider für den lockeren Typ: frech & sexy – ideal bei schönen Beinen – für elegante aber auch lockere Hochzeitsfeiern.

Brautkleid kurz
© Aarrttuurr – Fotolia, Peter Atkins – Fotolia, Depositphotos.com/marcink3333

6. Brautkleid als Zweiteiler

Brautkleider Zweiteiler
© Depositphotos.com/arkusha

Ein zweiteiliges Brautkleid besteht meist aus Corsage und Rock. Praktisch ist diese Aufteilung, wenn euer Brautkleid zwei Farben haben soll, z.B. weiße Corsage und farbiger Rock.

Auch in Sachen Größe seid ihr bei zweiteiligen Hochzeitskleidern variabler. Oder ihr könnt euch nicht zwischen zwei Stoffen entscheiden – beim Zweiteiler-Brautkleid kein Problem.

Den Zweiteiler könnt ihr bei den unterschiedlichen Feierlichkeiten (etwa Standesamt und Kirche, oder Kirche und Party) in unterschiedlichen Variationen tragen. Die Corsage bleibt, der Rock wechselt oder andersherum.

Außerdem könnt ihr euer „Brautkleid“ auch später noch einfacher tragen, wenn ihr die zwei Teile clever kombiniert.

Der Schnitt zweiteiliger Brautkleider ist sehr unterschiedlich, orientiert euch einfach an den oben Genannten. Das gilt auch für Schleier, Brautschuhe und Co.

Brautkleid als Zweiteiler für den flexiblen Typ: Toll zum Kombinieren – oft in verschiedenen Farben – auch nach der Hochzeit noch tragbar.

Brautkleid zweiteilig
© Depositphotos.com/mochak

7. Farbige Brautkleider – Rot, Schwarz und Co.

Neben den vielen weißen Brautkleidern ist ein Brautkleid, das farbig ist, natürlich der Hingucker. Ob Rot, Schwarz oder Blau – farbige Brautkleider sind „mal etwas anderes“ und auch bei reiferen Frauen beliebt, die nicht mehr in Weiß heiraten möchten.

Brautkleid farbig
© Simone van den Berg / armina – Fotolia

Das Brautkleid in Rot

Rot ist die Liebe, Rot zeigt Leidenschaft, Rot fällt auf – warum also kein rotes Brautkleid? Von schlicht über sexy bis pompös findet ihr viele Variationen für rote Hochzeitskleider, doch für schüchterne Bräute ist diese Farbe sicher nichts.

Ein Kompromiss:

Weiß-rote Brautkleider, die vielleicht nur Akzente in Rot aufweisen, wie ein süßes Band oder einige Stickereien. So wird das durchgehende Weiß des Brautkleides etwas aufgebrochen. Der Brautstrauß sollte natürlich perfekt zu dem farbigen Brautkleid passen, um dem ganzen ein harmonisches Bild zu verleihen.

Das Brautkleid in Schwarz

Kurze Brautkleider: Weiß-Schwarz
© Depositphotos.com/Julenochek

Euch gefällt das Brautkleid in Schwarz? Auch hier findet ihr insbesondere im Internet eine ganz gute Auswahl. Schwarze Brautkleider sind ein echter Eyecatcher und sehr elegant.

Beliebt ist auch die Kombination aus Schwarz-Weiß für das etwas andere Brautkleid – schwarze Spitze, ein schwarzes Band oder schwarze Federn peppen jedes Brautkleid auf.

Farbige Brautkleider – noch mehr Auswahl

Neben Rot und Schwarz sind für das Hochzeitskleid natürlich auch alle anderen Farben möglich. Hauptsache es gefällt euch! Blau, Grün, Lila, Pink, Braun… hier habt ihr nicht sehr viel Auswahl, findet aber einige wunderschöne Brautkleid-Modelle.

Gebt doch einfach in der Google Bildersuche „Brautkleid Pink“ oder eine andere Wunschfarbe ein und lasst euch erstmal vom Angebot inspirieren.

Ein schöner Trend: Dip-Dye Brautkleider mit farbigem Saum. Mehr Inspirationen dazu haben wir im Artikel „Dip-Dye Brautkleider“ für euch.

Farbige Brautkleider
© Depositphotos.com/zagorodnaya, STUDIO 10

8. Welches „Weiß“ für mein Brautkleid?

Weiß ist nicht gleich Weiß – das kann beim Brautkleidkauf schon mal zu Ratlosigkeit führen. Ivory, Creme, Elfenbein oder Schneeweiß? Das entscheidet ihr am besten danach, welcher Farbtyp ihr seid.

Warm und strahlend: Der Frühlingstyp

Brautkleider Frühlingstyp: Elfenbein
MNStudio – Fotolia

Merkmale:

  • Haut: Pfirsich, Gold, Elfenbein Töne
  • Haare: Gold-/Rotblond, Rot, Mittelbraun
  • Augen: Blau, Blaugrün, Hellbraun
  • Farben: Orangerot, Aprikot, Gelb, Grün

Farbtipp:
Zum Frühlingstyp passt ein Brautkleid in hellem Elfenbein oder Creme sowie Eierschale.

Kühl und gedeckt: Der Sommertyp

Brautkleider Herbsttyp Creme
Depositphotos.com/arkusha

Merkmale:

  • Haut: Hell/Rosig
  • Haare: Aschblond oder Braun
  • Augen: Hellblau, Blau, Grünblau, Hellbraun
  • Farben: Taubenblau, Mintgrün

Farbtipp:
Zum Sommertyp passt ein Brautkleid in Ecru, Wollweiß, Altweiß.

Warm und gedeckt: Der Herbsttyp

Brautkleider Sommertyp Altweiss
Eric Limon – Fotolia

Merkmale:

  • Haut: Pfirsich, Elfenbein, Rötlich, Dunkelbeige
  • Haare: Rot, Rotbraun, Dunkelbraun, Honig
  • Augen: Grünblau, Goldgrün, Dunkelbraun
  • Farben: Curry, Rostrot, Khaki

Farbtipp:
Zum Herbsttyp passt ein Brautkleid in Elfenbein, Creme, Vanille.

Kühl und strahlend: Der Wintertyp

Brautkleider Wintertyp Schneeweiß
© Fotoskat – Fotolia

Merkmale:

  • Haut: Weiß, Porzellan, Oliv
  • Haare: Braun oder Schwarz
  • Augen: Grünbraun, Braun
  • Farben: Pink, Royalblau, Schwarz

Farbtipp:
Zum Wintertyp passt ein Brautkleid in strahlendem Schneeweiß.


9. Besonderheiten und Accessoires für das Brautkleid

Mit besonderen Verzierungen könnt ihr euer Brautkleid noch etwas aufwerten. Je nach Geschmack, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Das i-Tüpfelchen für eine elegante Braut macht zudem der Brautschmuck. Mehr dazu lest ihr in unserem Artikel „Brautschmuck richtig aussuchen – Tipps & Trends“.

Brautkleid mit Spitze

Mit dem Vintagetrend zieht auch immer mehr Spitze in die Brautkleidmode ein. Diese Verzierung ist besonders bei romantischen Hochzeiten gefragt und ist meist ein toller Eyecatcher.

Wenn euer Brautkleid Spitze aufweisen soll, habt ihr momentan eine recht große Auswahl. Viele Designer lieben Brautkleider mit Spitze – ob dezent oder auffällig. Inspirationen dazu findet ihr in unserem Artikel „Brautkleider mit Spitze – Beispiele aus verschiedenen Designer-Kollektionen“.

Brautkleid mit Spitze
© Yeko Photo Studio – Fotolia

 

Brautkleid mit Ärmeln

Ob kurze Ärmel für den Frühling oder lange Ärmel für die Winterhochzeit – Brautkleider mit Ärmeln sind nicht nur praktisch, sondern haben auch das gewisse Etwas.

Ärmel am Brautkleid kaschieren Problemzonen und wirken sehr romantisch. Egal in welcher Länge, ob kurz über die Schultern, in T-Shirt-Länge, 3/4 oder bis zum Handgelenk – oft sind die Ärmel des Brautkleids aus Spitze, um nicht so sehr aufzutragen.

Brautkleid mit Ärmel
© Olena Zaskochenko / slava_14 – Fotolia

Brautkleid mit Schleppe

Nicht sehr praktisch, aber dafür umso prinzessinnenhafter ist das Brautkleid mit Schleppe. Die Länge variiert sehr stark und kann bis zu meterlang angelegt sein.

Ihr solltet aber die praktischen Aspekte nie ganz außen vor lassen. Sich bewegen, setzen und tanzen sollte drin sein, dafür lassen sich die meisten Schleppen aber einfach hochstecken.

Brautkleid mit Schleppe
© Miramiska / pauws99 – Fotolia

Brauthandschuhe

Brauthandschuhe
© WONG SZE FEI – Fotolia.com

Kurz, mittellang oder lang? Mit oder ohne Finger? Aus Spitze oder Seide? Bei den Brauthandschuhen habt ihr die Qual der Wahl.

Handschuhe wirken natürlich sehr klassisch und elegant. Für eine lockere Hochzeit sind sie nicht das Richtige. Zum Prinzessinnenkleid passen Brauthandschuhe hingegen sehr gut. Wenn ihr ein pompöses Kleid tragt, sollten die Handschuhe allerdings dezent sein. Bei einem schlichten Brautkleid können die Handschuhe zum Eyecatcher werden. Fingerfreie Handschuhe sind beliebt, weil ihr sie beim Ringtausch nicht ausziehen müsst und sie super aussehen.

In Sachen Material wählt ihr am besten einen Stoff, der sich angenehm auf eurer Haut anfühlt: Chiffon (durchsichtig und gut für den Sommer), Organza (durchsichtig und glänzend), Samt (warm und weich), Satin (glatt und glänzend), Seide (glänzend, aber anfällig), Spitze (edler, aber evtl. kratzig auf der Haut).

Lieber vintage oder klassisch? Brauthandschuhe gibt es in allen Farben und Stilen. 

Vintage vs Moderne
© Depositphotos.com/ShmelevaNatalie, Tanya Strelnikova – Fotolia

Brautschleier

Hochzeitsbrauch Hochzeitsschleier Brautschleier
© WavebreakMediaMicro – Fotolia

Für viele Bräute gehört ein Schleier einfach zum Brautoutfit dazu. Den Brautschleier gibt es in vielen Längen und verschiedenen Ausführungen. Ob schlicht oder recht verziert – der Brautschleier sollte genau auf’s Brautkleid abgestimmt sein und darum erst zum Schluss besorgt werden.

Weitere Infos gibt’s im Artikel „Brautschleier – kurz oder lang?“.

Falls ihr etwas Persönliches zu eurem Brautkleid tragen möchtet, könnt ihr den Schleier auch selbst machen. Ein ausführliches Video zeigt, wie es geht:

Hochzeitsbügel

Kein Must-Have, aber sehr süßes Accessoire ist ein Hochzeitsbügel.

Der Kleiderbügel mit Aufschrift „Braut“, „DAS KLEID“ oder personalisiert mit eurem Namen bekommt ihr bei Dawanda (ca. 18,99€).Hochzeitsbügel personalisiert

Handtasche für die Braut

Wedding ClutchSicher braucht ihr an eurem Hochzeitstag keine gewöhnliche Handtasche. Doch Handy, Zigaretten oder andere wichtige Utensilien müssen ja auch ihren Platz haben.

Entweder überlasst ihr deren Verbleib eurer Trauzeugin oder ihr besorgt euch eine schöne kleine Handtasche wie diese Wedding Clutch, die ihr im Ja-Hochzeitsshop (20,90€) bekommt. Das Herz in Gold mit Glitzer passt einfach perfekt zum Hochzeitstag.

Einfach süß und ein toller Blickfang!


10. Brautkleider für Schwangere

Schwanger heiraten mit tollem Brautkleid
© dambuster – Fotolia

Schöne Brautkleider gibt es selbstverständlich auch für Schwangere. In den letzten Jahren hat sich die Brautmode für Schwangere richtig gemausert. Vom weißen, knielangen Babydoll bis zum farbigen, bodenlangen Empire-Kleid gibt es recht viel Auswahl.

Schwierigstes Unterfangen: Die Größenberechnung, da ihr das Kleid ja einige Monate vor der Hochzeit erwerben solltet. Wie dick wird der Bauch wohl sein?

Aus diesem Grund sind Hochzeitskleider für Schwangere meist im Empire-Schnitt, der unter der Brust locker fällt und viel Platz für den Babybauch lässt. Schließlich solltet ihr euch in dem Umstandsbrautkleid sehr wohl fühlen! Bedenkt aber auch, dass die Körbchengröße bereits deutlich größer ausfallen kann und wählt einen entsprechenden Ausschnitt.

Hochzeitskleider für Schwangere gibt es teilweise im Brautmodengeschäft, doch online ist die Auswahl natürlich größer. Vielleicht bestellt ihr ein paar schöne Umstandsbrautkleider und macht dann zuhause eine Modenschau mit Mama und Trauzeugin.

Mehr zum Thema „Umstandsbrautmode“ lest ihr in unserem ausführlichen Artikel „Brautkleider für Schwangere – Tipps zur Auswahl“.

Umstandsmode Hochzeit
© Depositphotos.com/kiuikson, snejka

11. Brautkleider in großen Größen

Brautkleid für große Größen
© Depositphotos.com/natulrich

Brautmode in Übergrößen ist absolut vielseitig. Die Schnitte sind raffiniert, um Problemzonen zu kaschieren und Vorzüge herauszuarbeiten. Die Nachfrage ist groß, darum sind Brautkleider für Mollige in vielen Brautmodengeschäften zu finden, aber auch im Internet gibt es eine schöne Auswahl.

Wenn euch ein bestimmter Schnitt gefällt, könnt ihr euch das Traumbrautkleid in XL auch beim Schneider anfertigen lassen. Überlegt euch aber vorher, wie das Brautkleid genau aussehen soll.

Ein Brautkleid mit A-Linie passt zu beinahe jeder Figur und auch ein fließendes Empire-Kleid kann in großen Größen sehr schön aussehen. Breite Träger oder Neckholder sorgen für besten Halt und formen ein schönes Dekolleté.

Mehr zum Thema „Brautkleider für große Größen“ lest ihr in unserem Blog.


12. Brautkleid für’s Standesamt

Heiratsurkunde im Standesamt unterschreiben
© ralf werner froelich – Fotolia.com

Hochzeitskleider für das Standesamt bzw. die standesamtliche Trauung kann man nicht verallgemeinern – alles ist möglich.

Wer es lieber schlicht mag und zur kirchlichen Trauung ein weißes Brautkleid trägt, wählt oft ein farbiges Standesamt-Kleid mit einfachem Schnitt aus. Solltet ihr allerdings nur standesamtlich und nicht auch kirchlich heiraten, darf das Hochzeitskleid im Standesamt auch etwas pompöser ausfallen – viele Bräute möchten schließlich nicht auf den „Traum in Weiß“ verzichten. Das muss auch keine, denn im Standesamt darf es gerne ein weißes Brautkleid sein.

Brautkleider für’s Standesamt findet ihr je nach Kleiderwahl im Brautmodengeschäft oder im Geschäft/Abteilung für Festmode. Auch im Internet lohnt es sich zu stöbern.

Weitere Infos dazu findet ihr in unserem ausführlichen Artikel zum Thema “Standesamtkleider – so findest du das Passende“.

Brautkleid
© cherie – Fotolia.com

Zusatz: Video zu den Brautkleider Trends 2018

Sandy von braut.TV war mit uns auf der Interbride und zeigt euch in ihrem Video einen kleinen Ausschnitt der Brautmodenschau von „The Biggest Bridal Catwalk“.

 Für mehr Brautkleider Trends von 2018, schaut in unserem Artikel Brautkleider 2018 Trends – Spitze, Vintage & Boho vorbei.

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