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First Look: So setzt ihr das unvergessliche Hochzeitsshooting um

Getting Ready – also das Styling am Hochzeitstag – ist bereits vielen ein Begriff. Doch immer wieder liest man seit einiger Zeit etwas anderes, nämlich „First Look“.

Was ist eigentlich der First Look und „braucht“ man das? Alles Wissenswerte haben wir für euch zusammengefasst.

Was ist der First Look an der Hochzeit?

Braut First Look
© Oleg Trushkov – www.TrueLove.photography

Als „First Look“ bezeichnet man das erste Aufeinandertreffen von Braut und Bräutigam am Hochzeitstag. Dieser Moment ist deshalb so spannend, weil sich beide in ihren Outfits sehen und bestaunen können.

War dieser Augenblick früher immer vor dem Standesamt oder der Kirche, gibt es heute noch viel mehr Möglichkeiten.


Voraussetzungen für den perfekten First Look

Diesen unwiederbringlichen Moment solltet ihr zelebrieren! Und damit ihr euren First Look auch so richtig genießen könnt, sollte der Ort dafür gut gewählt sein.

Natürlich sollten sowohl Braut als auch Bräutigam Lust haben, den „First Look“ als echten Programmpunkt zu sehen.

Habt ihr einen Fotografen/eine Fotografin gebucht? Dann muss er/sie unbedingt dabei sein. Ihr werdet sehen: Es entstehen Bilder, die voller Emotionen sind.

Romantischer First Look
© Derek Chad Photography

Wie macht man das?

Möglichkeiten gibt es viele – ganz nach Geschmack und eigenen Wünschen.

Um nur einige zu nennen:

  1. Beide stehen mit dem Rücken zueinander und drehen sich auf ein Zeichen hin gleichzeitig um. Hier sollte eine dritte Person dabei sein und dafür sorgen, dass sie in guter Position stehen.
  2. Der Bräutigam steht an einem Ort, die Braut läuft auf ihn zu. Beide sehen sich, sobald sie in Sichtweite sind. Umgekehrt geht das natürlich auch.
  3. Beide laufen aufeinander zu und sehen sich, sobald sie in Sichtweite sind.
    Wetten, ihr bekommt das Grinsen dabei nicht mehr aus dem Gesicht?

Wo ist der richtige Ort für den First Look?

First Look Hochzeit
© Duepunti Wedding Photography

Den „perfekten“ Ort würde wohl jedes Brautpaar anders benennen. Einige finden es schön, sich ganz klassisch vor dem Standesamt zum ersten Mal zu sehen oder beim Einzug in die Kirche.

Andere wählen z.B. ein Hotel, in dem das Styling stattfindet, den heimischen Garten oder vielleicht einen Park.

Anschließend können direkt die Paarfotos gemacht werden, ganz unkompliziert und schon vor der eigentlichen Trauung. Das hat auch den Vorteil, später die Gäste nicht „verlassen“ zu müssen.

Euer gebuchter Fotograf/eure gebuchte Fotografin berät euch sicherlich gerne zu Orten in der Umgebung, die gutes Licht und einen hübschen Hintergrund dafür bieten.


Macht man das jetzt so?

Brautpaar Kuss Schattenbilder
© Depositphotos.com/blanaru

Wie bei allem lautet die Devise: „Nichts muss, alles kann!“ So ist es auch beim „First Look“.

Habt ihr Lust darauf? Dann macht es und erfreut euch an diesem besonderen Augenblick. Es kann wundervoll sein, diesen ganz für sich zu haben – ohne Familie und Freunde, die einen dabei beobachten.

Viele empfinden es als freier, sich ganz ohne Druck und Erwartungen zu begegnen.


Ideen für den First Look

First Look Shooting
© Jasmine White Photography

Wer noch mehr Highlights hinzufügen möchte, für den haben wir noch ein paar Ideen zur Gestaltung:

  1. Sorgt für euren Lieblingsdrink zum Anstoßen
  2. Vielleicht möchtet ihr ein paar persönliche Worte an euch richten? Auch ein Ehegelübde könnte bereits zu diesem Zeitpunkt verlesen werden.
  3. Gibt es etwas, das ihr euch gegenseitig zur Hochzeit schenkt? Hier wäre ein toller Zeitpunkt, um das Geschenk dem Liebsten/der Liebsten zu präsentieren.

Wie ist euer Weg? Könnt ihr euch die erste Begegnung außerhalb von Standesamt, Kirche oder freier Trauung vorstellen? Es mag ungewohnt sein, ist aber auf jeden Fall eine Überlegung wert.

Seht euch doch einfach einmal einige Fotos zum Thema „First Look“ an und lasst euch davon leiten.

Brautpaar First Look
© Pepper Nix Photography
First Look Meerjungfrauen Kleid
© Red Eye Collection
First Look
© Paul Träger


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Über den Autor

Svenja ist mit Leib und Seele Hochzeitsplanerin in Berlin und organisiert seit 6 Jahren "Freakin‘ Fine Weddings". Freakin Fine – weil ein originelles und verrücktes Hochzeitsfest auch verdammt schön sein kann. Originell, das dürfte auch auf sie zutreffen, als Rockabella drückt Svenja sich aus – und das schon sehr früh: Im Alter von 6 Jahren begann sie Rock'n'Roll zu tanzen. Heute schafft sie dies zeitlich nicht mehr, geblieben ist aber die Liebe zu diesem Lifestyle. Svenja ist ein Mensch, der ständig Ideen im Kopf hat. Kreativ sein zu können ist für sie das Schönste, sie liebt ständig Neues zu erleben. Als Bloggerin mit YouTube-Kanal, Autorin und Redakteurin ist sie immer auf der Suche nach neuen Ideen, Trends und Geschichten – und unterstützt uns mit ihren Blogbeiträgen darüber.