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Menükarten zur Hochzeit

Mit Hochzeitsmenükarten auf jedem Tisch (wie oben von Cariñokarten) werden die Gäste bereits vorab über die kommenden kulinarischen Genüsse der Hochzeit informiert. Neben dem reinen Informationswert ist die Menükarte auch Teil der Dekoration.

Das findet ihr in diesem Artikel:

Auf jeden Fall sollte sich die Hochzeitsmenükarte in die Tischdekoration einfügen und auf diese abgestimmt sein. Das bedeutet, dass zumindest die Farben passen sollten. Der Tisch darf aber auch nicht überladen wirken.

Bedenkt, dass neben den Menükarten auch noch Geschirr, Besteck, Servietten und Gläser, Blumendeko und sonstige Tischdeko, Tischkarten und eventuell noch Getränke auf dem Tisch Platz haben sollten.

Wenn ihr auch noch Einwegkameras auslegt, dann ist der Tisch schnell voll und wirkt nicht mehr ganz so elegant. Es sollte auch noch genügend Platz bleiben, damit die Hochzeitsgäste am Sitzplatz in euer Gästebuch schreiben können.

Bei diesem Beispiel von Cariñokarten hat die Menükarte einen optimalen Platz auf der Serviette und fügt sich schön ins Bild ein. Hochzeit Menükarten

1. Inhalte der Hochzeitsmenükarte

Die folgenden Informationen sollten auf eurer Menükarte nicht fehlen:

Je nachdem, ob ihr ein Büffet oder Menü habt, fällt die Ausführlichkeit unterschiedlich aus. Beim Menü sollten die Angaben etwas genauer und ausführlicher sein als bei einem Büffet.

Beim Büffet reicht z.B. schon die Angabe „diverse Salate“, es muss nicht jeder Salat einzeln aufgeführt werden. Wenn es beim Menü aber nur einen bestimmten Salat gibt, dann kann man ruhig dazuschreiben, um welchen Salat es sich handelt (besonders dann, wenn es ein ausgefallener Salat ist).

2. Klassische Menükarten

Zusammengerollt: Einfach, günstig und schön

Hochzeitsmenükarten
© Jeanette Dietl – Fotolia

Die zusammengerollte Menükarte ist ein Klassiker und hat 2 große Vorteile: Sie kann sehr günstig und einfach hergestellt werden und nimmt auf dem Tisch auch sehr wenig Platz weg.

Ihr könnt die Menükarte einfach auf einem DIN A4 Blatt (möglichst etwas festeres, besseres Papier, Transparentpapier oder leichten Karton) ausdrucken, zusammenrollen und dann mit einem schönen Bändchen zusammenbinden.

An dem Bändchen sollte auch ein Hinweis angebunden sein, dass es sich hierbei um die Menükarte handelt. Das kann ein einfaches Kärtchen, ein Herz oder eine beliebige Form passend zu eurem Hochzeitsstil sein.

Großer Nachteil ist, dass nicht alle Gäste sich die Mühe machen werden, die Menükarte wieder einzurollen und dann liegen die aufgerollten Papiere einfach nur herum und der Tisch sieht nicht mehr so festlich aus.

Menükarten zum Aufklappen

Tischbänder Hochzeit
© Nicky Jacobs – Fotolia

Genau wie die eingerollten Menükarten sind auch die Karten zum Aufklappen sehr einfach herzustellen, sehr günstig zu kaufen oder können für kleines Geld gedruckt werden.

Bei diesen Hochzeitsmenükarten werden die Informationen meist auf ein DIN A4 Blatt gedruckt, das in der Mitte gefaltet wird. So entsteht eine kleine „Broschüre“ mit 4 Seiten. Auf der Vorderseite steht als Überschrift „Menükarte“, eure Namen und ggf. euer Hochzeitsdatum sollten auch nicht fehlen. Dieses schöne Beispiel im DIN Lang Format findet ihr bei Cariñokarten.

Menükarte zum AufklappenZusätzlich kann noch ein Bild von euch oder der Location abgebildet sein. Innen links steht dann die Getränkeliste und die Informationen zum Essen befinden sich auf der rechten Innenseite. Alternativ zur normalen Falzung kann man auch einen Wickelfalz oder Fensterfalz verwenden.

Flache Menükarten

Menükarte einstecken
© Red Eye Collection

Lässt sich das Menü auf einer Seite beschreiben, kann auch nur eine flache Menükarte verwendet werden, die einfach auf den Teller gelegt oder in die Serviette gesteckt wird.

Wer ein sehr knappes Hochzeitsbudget hat und die günstigste Variante sucht, der kann farblich passende Umschlag-Menükarten bei Amazon oder im Fachgeschäft kaufen und einfach das eigene Menü einkleben.

Alternativ kann man auch alles komplett auf dem eigenen Drucker mit besserem Papier drucken, wenn das der Drucker verkraftet. Das lohnt sich finanziell aber nur, wenn euer Drucker wenig Tinte verbraucht.

Wer nicht ganz so sehr aufs Geld schauen muss, dem empfehlen wir, die Karten professionell drucken zu lassen oder fertige Karten zu kaufen. Das sieht sehr viel schöner aus und spart auch eine Menge Zeit.

Wir können da z.B. folgende Anbieter mit tollen Menükarten-Designs empfehlen:

3. Ausgefallene Menükarten zur Hochzeit

Wer nicht einfach nur Standard-Menükarten möchte, für den haben wir ein paar tolle Ideen zusammen geschrieben, die eure Hochzeit noch toller machen.

Windlichter

Menükarten zur Hochzeit als WindlichtSuper elegant und einfach schön anzusehen sind Windlichter als Menükarten für die Hochzeit. Die sehen tagsüber toll aus und abends verbreiten sie eine romantische Stimmung, wenn die Kerzen angezündet sind.

Entweder man bastelt die Menükarten selbst mit Pergamentpapier (und einem langen Streifen Doppelseitigem Klebeband), man kann diese mittlerweile auch schon komplett drucken lassen.

Die Menükarten-Windlichter drucken zu lassen ist sehr viel einfacher als diese selbst zu basteln und ist auch gar nicht mehr so teuer. Je nach benötigter Menge kann man diese schon für ca. 1-4€ pro Windlicht bekommen, z.B. bei Aktionslicht.

Staffelei

Die Staffelei wurde in den letzten Jahren immer beliebter und das auch zurecht. Die Staffelei eignet sich besonders gut, wenn ihr die Menükarte direkt am Büffet aufstellen wollt, da man die Staffelei ja nur von einer Seite lesen und nicht herumreichen kann.

Schiefertafel

Raumdekoration für die Hochzeit: Tafel als Menükarte
© Sonja Schulz

Die Schiefertafel ist ähnlich wie die Staffelei, nur schreibt ihr das komplette Menü auf ein graue Schiefertafel.

Die schöne Tafel dient zusätzlich als schöne Dekoration und lässt sich perfekt an euren Stil anpassen.

So eine Schiefertafel könnt ihr locker an eine Wand lehnen oder auch auf einer Staffelei platzieren.

In jedem Fall solle die Tafel nicht zu klein sein, damit auch ältere Gäste die Schrift bequem lesen können.

Die Schriftart bestimmt ganz besonders den Stil – ob vintage, romantisch, modern oder klassisch. Am besten ihr beauftragt jemanden mit besonders schöner Handschrift mit der Tafelbeschriftung.

Fingerfood herzhaft süß
© Sonja Schulz

Alternativ gibt es übrigens auch Schiefertafel-Tischaufsteller, die dann ohne weitere Stehhilfen auskommen (gibt’s z.B. bei Amazon).

Beschriftet wird die Schiefertafel entweder mit Kreide oder mit speziellen Flüssigkreide-Stiften. Letztere sind zu empfehlen, da ihr damit eine dünnere und schönere Schrift hinbekommt, als mit einer gewöhnlichen Kreide (auch erhältlich bei Amazon).

Auch zum Fingerfood-Buffet passt die Schiefertafel super, um die Häppchen nach Süß und Salzig zu trennen.

Menükarte im Bilderrahmen

Menükarte für die Hochzeit
© Sonja Schulz

Eine einfache und festliche Idee ist es, die Menükarte in einem schönen Bilderrahmen zu präsentieren.

Da es die unterschiedlichsten Arten von Bilderrahmen gibt, findet ihr hier sicherlich etwas, das euch gefallen wird und zum Stil eurer Hochzeit passt. Eine große Auswahl findet ihr schon ab 2,50€ bei Amazon.

Selbst ein sehr schlichter Rahmen sieht toll aus, wenn die Menükarte im Stil eurer anderen Drucksachen angepasst ist.

Auch nach der Hochzeit lassen sich die Bilderrahmen noch toll verwenden! Zum Beispiel für eine Rahmen-Collage eurer Hochzeitsfotos an der Wand. Platziert dazu die Rahmen locker (mal im Quer-, mal im Hochformat) an einer Wand. Das sieht toll aus und ist eine sehr individuelle Erinnerung an eure Hochzeit!

Flaschen-Menükarte

Menükarten Hochzeit
© Depositphotos.com/gpointstudio

Eine witzige Menükarten-Idee, insbesondere für Weinliebhaber ist die Flaschen-Menükarte. Erstellt ein schönes Etikett „Hochzeitsmenü“ in euren Hochzeitsfarben und druckt zudem eure Menükarte in passenden Faben aus.

Das Ganze klebt ihr dann auf eine Weinflasche, die ihr euren Gästen servieren möchtet und positieriert sie in der Mitte des Tisches. So werden die Gäste gleichzeitig gut versorgt und das Hochzeitsmenü ist schick in Szene gesetzt.

Alternative: Ihr druckt nur die Getränkeliste aus und klebt sie auf eine schöne Flasche (sozusagen als Ersatz für das ursprüngliche Etikett). Dafür eignen sich alte Wein- oder Sektflaschen am besten.

Für Mottohochzeiten können passende Flaschen gewählt werden, z.B. Whiskyflaschen bei einer schottischen Hochzeit oder Rumflaschen bei einer Karibik-Hochzeit.

Die Menükarte für das Essen kann dann zusammengerollt oben in die Flaschenöffnung gesteckt werden.

Die schwebende Menükarte

Diese Idee ist unser absoluter Favorit, da wir es auch noch nicht so oft gesehen haben: Die Menükarte wird an einem mit Helium gefüllten Ballon befestigt und schwebt so über dem Tisch.

Damit die Ballons nicht wegfliegen und auch jeder Tisch wirklich eine Menükarte hat, wird die Karte an der Ballonschnur festgebunden und unten wird die Schnur am Tisch, am Kerzenständer oder an der Tischdeko befestigt. Am unteren Teil der Schnur befindet sich noch ein kleines Schild mit der Aufschrift „Drop down Menü“.

So ist die kreative Menükarte immer für jeden sichtbar in der Mitte des Tisches und ist für jeden Hochzeitsgast greifbar.

Menükarte originell
© Sonja Schulz

Achtung: Bei dieser Variante sollten die Ballons so spät wie möglich mit Helium gefüllt werden, da das Helium langsam entweicht. Dann kann es passieren, dass die Karten zu schwer werden und der Ballon sinkt. Das kann auch gefährlich werden, wenn darunter Kerzen brennen. Am besten, ihr lasst die Menükarten am späten Abend von einem Helfer abschneiden und auf den Tisch legen.

Diese Idee ist zwar etwas aufwändiger als eine Standard-Menükarte, aber eure Gäste werden es lieben!

Bei Dawanda stöbern

Falls euch die bisherigen Ideen noch nicht zugesagt haben, dann könnt ihr auch ein bisschen bei Dawanda stöbern. Dort stellen handwerklich Begabte ihre Werke zum Verkauf. Es gibt natürlich viele Standard-Karten, aber dort ist auch das ein oder andere besondere Stück zu finden.

Inspirationen zur HochzeitsmenükarteMenükarten

Alle Menükarten von Cariñokarten, von oben links: Fleurette & Ruben,  Graziana & Andrew, Sophia & Matthias, Amelie & Nils, Ophelia & George, Cameron & Aljosha, June & Orlando, Frederika & Markus.

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