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Hochzeitszeitung gestalten – Aufbau, Tipps, Ideen

Fast kein Geschenk ist so persönlich, wie eine selbst gestaltete Hochzeitszeitung. Sie gibt es kein zweites Mal zu kaufen und ist einzig und allein für das glückliche Paar bestimmt.

In der individuellen Hochzeitszeitung steckt nicht nur viel Mühe und Arbeit, darin steckt auch Einzigartigkeit. Eine Hochzeitszeitung sorgt für Unterhaltung zur Hochzeit und ist auch Jahre später noch eine wundervolle Erinnerung an den schönsten Tag im Leben.

Wie man diese gestaltet, welche Besonderheiten sie aufweist und welche Variationen bei einer Hochzeitszeitung eingebunden werden können, hat die Druckerei flyerpilot.de für uns zusammengestellt.

Eine Hochzeitszeitung schreibt und gestaltet man nicht mal so nebenbei zwischen Tür und Angel. Mit der Hochzeitszeitung will man dem Brautpaar eine ganz besondere Freude machen, ihnen eine Erinnerung an diesen einmaligen Tag schenken. Auch Jahre später soll dieses mit viel Liebe erstellte Werk noch Begeisterung auslösen. Ein wichtiger Zweck der Hochzeitszeitung ist natürlich auch die Unterhaltung der Gäste und des Brautpaares auf der Hochzeit. Deswegen darf der Humor in der Hochzeitszeitung nicht zu kurz kommen.

Der Anfang ist immer das Schwerste

Hochzeitszeitung Ideen
© MaxWo – Fotolia

Wer nur ein weißes Papier vor sich hat oder gedankenleer auf den Bildschirm starrt, weil er einfach nicht weiß, wo er bei diesem umfangreichen Projekt anfangen soll, dem sei empfohlen, Schritt für Schritt heranzugehen.

Will man eine Hochzeitszeitung erstellen, so sollte man nicht Hals über Kopf ins kalte Wasser springen und direkt anfangen. Rom ist auch nicht an einem Tag erbaut worden.

Wie heißt es so schön: Gut Ding will Weile haben. Immerhin will jeder eine gute, wenn nicht gar eine sehr gute Hochzeitszeitung gestalten. Dabei ist die Hochzeitszeitung keine Herausforderung, die einer alleine stemmen muss. Im Gegenteil!

Es sollte lieber eine Gruppe geben, die zusammenarbeitet: Freunde und Bekannte, die sich aktiv an der Gestaltung der Hochzeitszeitung mit beteiligen.

Das sorgt für eine größere Ideenvielfalt, denn jeder bringt seine eigene Kreativität und seine eigene Sichtweise auf das Hochzeitspaar mit.

Am besten ist es, wenn jemand aus der Familie Teil der Redaktion ist. Dann kommt man nicht nur leichter an Fotos, sondern erfährt auch Kindheitsgeschichten und Anekdoten, die man vielleicht für die Hochzeitszeitung verwenden kann.

Hat man sein Team um sich versammelt, geht es ans Ideensammeln und ans Notieren möglicher Beiträge, die geschrieben werden könnten. Mit der Zeit wird man merken, dass nicht alle spontanen Ideen gut sind oder sich umsetzen lassen, aber zumindest hat man eine Richtung.

Sinnvoll ist es, sich zu Beginn ein Motto oder eine Überschrift zu wählen, unter dem/der die ganze Hochzeitszeitung steht. Anschließend kann man sich an die Aufgabenverteilung machen und so Stück für Stück die Hochzeitszeitung gestalten und ein einziges Geschenk und Machwerk entwerfen.

Das Layout – Die Grundlage der Hochzeitszeitung

Eine Hochzeitszeitung ist keine lose Sammlung von Blättern. Es kann nicht einfach jede Seite der Hochzeitszeitung einzeln gestaltet werden und am Ende heftet man alles zusammen und sieht, was dabei heraus kommt. Wie bei jeder Zeitung muss es für das gesamte Druckwerk ein einheitliches Layout geben, durch welches zum Beispiel festgelegt wird, an welcher Stelle die Seitenzahlen sind (falls man überhaupt welche möchte), wie der Hintergrund aufgebaut ist und auch wie die Seitenränder im Minimum sein müssen.

Die Seitenränder sind überhaupt ein wichtiges Thema beim Gestalten der Hochzeitszeitung. Je nachdem, für welche Bindung man sich entscheidet, sollten bestimmte Ränder eingehalten werden, um optimale Lesbarkeit zu garantieren.

Der Hintergrund einer Hochzeitszeitung

Hochzeitszeitung gestalten
© JungleOutThere – Fotolia

Immer gut bei der Gestaltung des Hintergrundes machen sich typische Hochzeitselemente wie Tauben in der Ecke, zwei ineinander gehende Ringe oder Blumen bzw. florale Ornamente. Auch Herzen als Symbol der Liebe sind natürlich bestens geeignet, um den Hintergrund zu zieren.

Ein weiterer Gestaltungstipp für den Hintergrund sind Ranken, die sich elegant am Rand entlang schlängeln. All das und noch so viel mehr kann in den Hintergrund gelegt werden.

Sehr schön und elegant sehen auch immer zwei oder mehrere verschlungene Linien aus.  Eng aneinandergedrückt berühren sich die Linien immer wieder und symbolisieren Zusammengehörigkeit und Harmonie.

Generell ist es zu empfehlen, dass die Hintergrundfarben nicht zu bunt und grell sind, da man so für die Gestaltung der Texte und Bilder, mit denen man die Seiten füllt, mehr Spielraum hat.

Ideen zur Gestaltung der Hochzeitszeitung

Bestimmte Gestaltungsideen sind immer sehr beliebt und kommen gut an. Darunter fällt unter anderem die zur Hochzeit thematisch passende Zeitung. Nicht jede Hochzeit ist im klassischen Stil und romantisch gehalten. Manche Paare mögen es auch ausgefallen.

Weiß man also beispielsweise, dass die zwei sich Liebenden eine mittelalterliche Trauung planen, so hat man doch schon die optimale Grundlage, um seine Hochzeitszeitung zu gestalten. Kreativ ist es auch, real existierende Zeitungen zu nehmen und das Layout danach zu richten. Vielleicht benutzt man als Grundlage eine Zeitung oder Zeitschrift, die entweder Braut oder Bräutigam regelmäßig liest.

Dabei sind auch tolle Wortspielereien möglich. Aus der Zeitung „Zeit“ kann die „Hoch-Zeit“ werden. Das gesamte Design kann an die Bild-Zeitung, an „Brigitte“ oder selbstverständlich auch an eine beliebige andere Zeitung oder Zeitschrift erinnern. Passend zu der Zeitung lässt sich dann übrigens auch der Inhalt gestalten. Statistiken über die Liebe der Beiden, Umfragen, Vorhersagen, Horoskope, Liebessprüche, etc. – eben die typischen Elemente, die sich in der Zeitung/Zeitschrift wiederfinden, können genutzt werden, um das Werk passend zur Aufmachung zu gestalten.

Das Wichtigste: Der Inhalt einer Hochzeitszeitung

Nur schön aussehen reicht nicht aus, weder bei Frauen noch bei Hochzeitszeitungen. Auch die inneren Werte zählen und die dürfen nicht staubig und trocken sein.

Zu einer Hochzeitszeitung gehört eine kräftige Prise Humor, Ironie und Sarkasmus und natürlich, die wichtigste Zutat überhaupt, damit der Inhalt der Hochzeitszeitung richtig genießbar wird: Kreativität. Auch ein wenig Entscheidungsfreudigkeit kann nicht schaden. Denn schlussendlich muss man aus der riesigen Masse an möglichen Beiträgen noch die richtigen wählen.

Und die Auswahl, um eine Hochzeitszeitung zu gestalten, ist wirklich groß. Wenn man sich erst einmal mit der Materie beschäftigt, wird man schnell auf einen Ozean an Möglichkeiten stoßen, um seiner Hochzeitszeitung Inhalt zu geben. Dabei ist es am schönsten, wenn neben dem gestalterischen roten Faden auch ein inhaltlicher roter Faden existiert. Dieser kann ganz unterschiedlicher Art sein. Dabei bietet sich zum Beispiel eine chronologische Gliederung an. Gleicht das Layout einer Tageszeitung, könnte man die typische Einteilung: Aktuelles, Aus aller Welt, Lokales, Wirtschaft, Sport etc. nehmen.

Außer, dass alles schon irgendwie zusammenpassen sollte, gibt es inhaltlich fast keine Regeln oder Grenzen. Man kann seiner Kreativität für die Gestaltung freien Lauf lassen. Empfehlenswert wäre lediglich ein Vorwort direkt nach der Titelseite und dieses sollte auch möglichst selbst geschrieben sein, da darin entweder auf das Brautpaar oder auf die Hochzeitszeitung eingegangen werden sollte. Wer möchte, kann gerne auch noch das Nachwort für persönliche Wünsche an das Hochzeitspaar benutzen.

Die Mischung macht’s: Eigenleistung und die Hilfe des Internets

Ehe Zitat Glückwünsche Hochzeit
© Shaiith – Fotolia

Ach wie schön, dass niemand weiß …, dass der tolle witzige Beitrag aus dem Internet ist. Artikel oder Bilder aus der Hochzeitszeitung sollen die Zuhörer dazu bringen, dass sie lachend unter dem Tisch liegen.

Das World Wide Web bietet dazu eine große Palette witziger Gedichte, Geschichten, Regeln für die Ehe und Eheleute, lustige Tipps über das Eheleben, humorvolle Ratgeber zur Kindererziehung und jede Menge tolle und zum Thema einer Hochzeit passende Cartoons.

Eine tolle Auflistung dazu gibt’s im ausführlichen Artikel Ideen für die Hochzeitszeitung.

Gerne darf man sich von diesem Ideen-Büffet etwas schnappen und mit in sein Werk einbauen, um die Hochzeitszeitung zu gestalten. Aber nicht nur! Schließlich soll eine Hochzeitszeitung ein persönliches und einzigartiges Geschenk sein. Doch man raubt ihr die Individualität, wenn man sie nur mit Beiträgen aus dem Internet füllt.

Die besonders kreativen und schreibfreudigen Köpfe sollten sich also daran machen, ein Gedicht über das Brautpaar zu schreiben, ein Lied umzutexten oder eine lustige kleine Geschichte aufs Papier zu bringen. Eine weitere gute Alternative sind persönliche Fotos des Paares. Aber aufgepasst! Lustig dürfen sie schon sein, aber alles hat seine Grenzen. Frau oder Mann soll nicht vor Scham im Boden versinken, wenn andere sich die Hochzeitszeitung ansehen.

Fotos sind eine gute Grundlage, um darauf aufbauend ganz eigene, individuelle Seiten für die Hochzeitszeitung zu gestalten. Wie wäre es zum Beispiel mit einer Fotostory über das Paar? Oder man nutzt die Macht der heute zur Verfügung stehenden Bildbearbeitungsprogramme, um aus dem originalen Foto ein witziges Highlight zu machen bzw. das Brautpaar in andere Bilder hineinzuschneiden. Mit Fotos lässt sich auf jeden Fall eine ganze Menge anstellen, ohne dass man dafür erst das Internet befragen muss.

What people think I do Bride

Das Cover der Hochzeitszeitung – Der erste Eindruck zählt

Nachdem man weiß, in welche Richtung die Hochzeitszeitung geht und wie sie inhaltlich aufgebaut ist, geht es an die Gestaltung des Covers. Für dieses sollte man sich besonders Mühe geben. Es ist schließlich das Allererste, was man von der Hochzeitszeitung sieht. Es soll ansprechen, am besten einen „Wow“- Effekt haben. Auf jeden Fall braucht die Hochzeitszeitung einen Titel und sollte nicht einfach „Hochzeitszeitung“ heißen. Wortspielereien im Titel wirken kreativ und kommen meist besonders gut beim Brautpaar und bei den Zuhörern an.

Traugespräch - Der Pfarrer möchte mehr über das Paar erfahren
© auremar – Fotolia

Neben dem Titel ist auch die grafische Gestaltung ein wichtiger Punkt. Die häufigste Variante, die man auf Covern findet, ist ein Bild des Paares. Ein schönes natürlich! Auch wenn eine Hochzeitszeitung humorvoll gestaltet sein soll und hier und da den Leser zum Schmunzeln oder gar zum Lachen bringen muss, für das Titelbild gilt das nicht unbedingt. Die Vorderseite soll hauptsächlich eins: Toll aussehen. Die Farben der Überschrift sollten mit den Bildfarben und natürlich mit dem Hintergrund harmonieren.

Wem ein Foto der Heiratenden zu langweilig und klassisch ist, der kann auch auf andere Motive zurückgreifen, die aber zur Ehe, Liebe oder zum Thema der Zeitung passen sollen.

Ist die Hochzeitszeitung wie eine real existierende Zeitschrift oder Zeitung aufgebaut, ergibt sich die Gestaltung des Deckblattes praktisch von alleine. Vorne drauf muss, eingebettet im typischen Design der jeweiligen Zeitung, der Aufreißer und das ist ganz klar die Hochzeit. Dazu kommt noch eine richtig saftige Schlagzeile, die es klingen lässt, als wäre die Trauung der beiden etwas ganz Besonderes und Einzigartiges.

Selbst in Word oder anderen Schreibprogrammen lassen sich schon schöne Cover gestalten. Sollte das nicht ausreichen, bietet das Internet eine Vielzahl an Editoren zum Erstellen von Titelseiten, die sowohl für geübte Grafiker als auch für Laien geeignet sind.

Bildaufbereitung – Der Kampf gegen die Pixel

Hochzeitszeitung drucken
© Robert Kneschke – Fotolia

Eine Hochzeitszeitung zu gestalten, die nur aus Text besteht, wäre öde und würde das Brautpaar nicht unbedingt dazu verleiten, die mit viel Aufwand gestaltete Hochzeitszeitung wieder in die Hand zu nehmen und noch einmal anzusehen. Bilder bringen Schwung rein und erhöhen den Erinnerungswert.

Doch gerade, wenn man beispielsweise ein altes eingescanntes Foto über die ganze Seite ziehen will oder auch ein im Internet gefundenes Bild oder Piktogramm vergrößern und für seine Zwecke nutzen möchte, dann wird das Bild schnell unschön und unscharf. Ganz besonders gedruckt fällt das auf!

Wer ein Bildprogramm wie Paint Shop Pro besitzt, für den ist es ganz einfach, auch beim Druck eine tolle Qualität zu erhalten. Unter den Einstellungen für das Bild kann man oftmals auch die dpi festlegen. Für den Druck sind hier mindestens 300 dpi zu empfehlen. Notfalls bietet auch das Internet kostenlose Lösungen an, um ein Bild optimal zu skalieren. Die meisten Gestaltungssoftwares für die Hochzeitszeitung wandeln die Bilder aber automatisch um.

Da manches auf dem Bildschirm weitaus schöner aussieht, als dann auf dem Papier, sollte man unbedingt einen Probedruck anfertigen und sich das Ganze anschauen. Denn wie groß wäre der Ärger, wenn man seine Hochzeitszeitung in den Druck gibt, mehrere Exemplare bestellt und dann verunstalten unscharfe Bilder das Werk.

Hochzeitszeitung drucken – Selbstdruck oder Internet

Heutzutage hat jeder einen Drucker zu Hause. Die gestaltete Hochzeitszeitung daheim zu drucken, ist zweifelsohne möglich. Aber ist das auch die beste Variante? Falls man sich für den Selbstdruck entscheidet, sollte man nicht unbedingt normales Kopierpapier verwenden. Schließlich soll die Hochzeitzeitung viele Jahre überstehen, nicht knicken, nur weil sie oft in die Hand genommen wird und erst recht nicht reißen. In vielen Läden gibt es hochwertiges, schweres Papier, das wesentlich besser für eine Hochzeitszeitung geeignet ist.

Schneller, professioneller und arbeitssparender ist es allerdings, die Hochzeitszeitung in einer Druckerei drucken zu lassen, in der man auch gleich eine Auswahl an verschiedenen Papieren hat. Besonders elegant, aber leider nicht gerade billig, ist ein Fotobuch für die Hochzeitszeitung. Mit diesem hat man edles Papier und eine schöne Bindung in einem. Diese Variante kann auch getrost nur für das Exemplar des Brautpaares genutzt werden. Für die anderen Hochzeitsgäste muss man nicht ganz so tief in die Tasche greifen.

Bindungsarten einer Hochzeitszeitung

Eine lose Blättersammlung zu überreichen, wirkt nicht sehr elegant. Die Seiten der gestalteten Hochzeitszeitung sollten gebunden sein und eine Einheit bilden. Das ist schon allein deswegen wichtig, damit die Reihenfolge erhalten bleibt und nicht im Laufe der Jahre einzelne Seiten verloren gehen. Binden kann man die Hochzeitszeitung entweder selbst oder man lässt es professionell in einer Druckerei machen. Die Wahl der Bindungsart hängt einerseits von den finanziellen Mitteln ab, die man bereit ist auszugeben, anderseits aber auch von dem Inhalt und der Gestaltung der Hochzeitszeitung.

Folgende Möglichkeiten gibt es:

Fadenbindung

Die Blätter werden gelocht und anschließend mit einem schicken Band zusammengebunden. Diese Variante ist preiswert und sieht zumindest edler aus als ein Heftstreifen. Wichtig ist aber, dass der Faden (das kann zum Beispiel auch Geschenkpapier sein) farblich zur Gestaltung der Hochzeitszeitung passt. Hat man sehr viele Exemplare, die man auf diese Weise per Hand binden muss, kann das unter Umständen sehr zeitintensiv sein.

Heftbindung

Bei der Heftbindung werden die Seiten der Hochzeitszeitung durch Drahtklammern zusammengehalten. Da diese Bindung häufig bei Magazinen und Zeitschriften verwendet wird, ist sie besonders empfehlenswert, wenn das Design der Hochzeitszeitung an eine Zeitschrift angelehnt ist. Der Vorteil der Heftbindung ist ganz klar, dass sie gut aussieht und auch finanziell gesehen eine günstige Lösung ist. Zumal bei dieser Bindungsart fast gar keine Seiteninformation verschwindet und man somit die Seite bei der Gestaltung nahezu voll ausnutzen kann. Allerdings ist die Heftbindung nicht unbedingt die langlebigste Variante, erlaubt nur ein Softcover und ist auch nur für eine geringe Seitenzahl bei der Hochzeitszeitung geeignet.

Klemmschienen

Klemmschienen sind eine einfache, günstige und doch gut aussehende Möglichkeit, um die Blätter der gestalteten Hochzeitszeitung zu binden. Im Handel werden sie in verschiedenen Farben angeboten. Allerdings hängt es vom Umfang der Hochzeitszeitung ab, ob man eine Klemmschiene verwenden kann. Zu dicke Hochzeitszeitungen werden nicht in die Klemmschiene passen.

Spiralbindung (Ringbindung)

Wie bei einem College-Spiralblock werden die Seiten durch eine Spirale zusammengehalten. Diese Variante ist nicht ganz so billig, sieht aber sehr schön aus und sorgt auch dafür, dass man keine Seitenränder bei der Gestaltung der Hochzeitszeitung beachten muss. Man kann die Seite komplett umschlagen, wodurch diese Bindung absolut gar nichts vom Inhalt schluckt.

Dank unterschiedlicher Spiraldurchmesser ist sie sowohl für dünne als auch für dicke Hochzeitszeitungen geeignet. Außerdem ist die Spiralbindung besonders strapazierfähig und hält sehr lange. Mit der Spiralbindung einher geht oftmals auch ein transparenter Einband, der das Cover der Hochzeitszeitung schützt und ein fester Kartondeckel am Ende der Hochzeitszeitung.

Klebebindung (Leimbindung)

Eine Buchoptik erhält die Hochzeitszeitung durch die Klebebindung. Wie der Name bereits vermuten lässt, werden die Seiten am Buchrücken zusammengeklebt. Die Klebebindung schränkt einen bezüglich der Seitenzahl nicht ein und ist für dünne, aber auch für umfangreiche Hochzeitszeitungen einsetzbar. Allerdings ist die Stabilität des Buchrückens vom Anbieter abhängig, da die eingesetzten Kleber stark variieren. Außerdem wird durch die Verklebung auch ein Stück des Seitenrandes verschluckt. Hat man das bei der Erstellung der Hochzeitzeitung nicht mit eingeplant, sollte man sich nicht für diese Version entscheiden.

Die Hochzeitszeitung unter die Leute bringen

Wenn die Hochzeitszeitung fertig gestaltet, gedruckt und gebunden ist, kann der große Tag kommen. Sicher freut man sich auch schon sehr darauf, dieses Machwerk endlich schenken zu dürfen. Tage hat man daran gesessen, keine Mühe gescheut – endlich dürfen sie alle lesen.

Geldgeschenk Sparbuch zur HochzeitDie Hochzeitszeitung sollte am besten erst später am Abend der Hochzeitsfeier verteilt und präsentiert werden. Nicht, dass die Hochzeitsgäste durch das Lesen vom Tanzen oder anderen Aktivitäten abgelenkt werden.

Am besten ihr legt einen Preis fest (etwa 5€) und erwähnt, dass auch gerne mehr gezahlt werden darf, da das Geld ja dem Brautpaar zugute kommt.

Eine schöne Möglichkeit das Geld einzusammeln und dem Brautpaar zu übergeben, ist etwa das Sparbuch zur Hochzeit oder auch der Geldkoffer zur Hochzeit.

Sehr gut bietet sich z.B. auch eine Versteigerung nach dem letzten Programmpunkt an.

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