Die Hochzeitsrede

Die Hochzeitsrede

 

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Die Hochzeitsrede ist von den allermeisten Hochzeiten nicht wegzudenken. Die Brautvaterrede und Hochzeitsrede vom Bräutigam sind dabei die Klassiker. Auch die Trauzeugen kommen oftmals bei dieser Gelegenheit zu Wort.

Natürlich wird auch das Brautpaar ein paar Worte an seine Gäste richten wollen. Wer sonst noch zum Zuge kommt, hängt davon ab, wie viele Gäste eine Hochzeitsrede halten möchten und wie viele Reden das Brautpaar überhaupt haben möchte. Sicherlich möchte man niemandem das Wort verbieten, aber es gibt Grenzen, wie viele Reden man den Gästen zumuten kann.

Hier kommt es auf das Geschick des Zeremonienmeisters an, der die Beiträge koordiniert. Auf jeden Fall sollte keine der Reden zu lange werden – fünf Minuten sind in den meisten Fällen sicherlich ausreichend. Eine zeitliche Beschränkung ist umso wichtiger, je mehr Beiträge geplant sind.

Die TOP 10 Tipps für die Hochzeitsrede

  1. Hüten Sie sich davor, sich vor der Rede „Mut anzutrinken“. Erstens haben Sie das nicht nötig und zweitens kann das auch böse schief gehen. Betrunkene Hochzeitsreden sind selten gut. Sie wollen sich schließlich nicht als schwankender und/oder lallender Redner lächerlich machen.
  2. Am besten ist es natürlich, wenn Sie Ihre Rede frei halten. Karteikarten mit Stichworten können Ihnen helfen, den Faden nicht zu verlieren. Aber das liegt nicht jedem. Sie können auch ablesen. Achten Sie dann aber besonders darauf, keine zu langen Sätze zu formulieren und nicht zu schnell zu sprechen.
    Markieren Sie, wo Sie Pausen machen möchten und was betont wird. Aber auch wenn Sie ablesen, sollten Sie nicht zu fest am Papier kleben. Sehen Sie immer wieder in die Runde und sprechen Sie den Satz auswendig zu Ende. Wenn Sie Ihre Rede gut vorbereitet haben, sollte das kein Problem sein.
  3. Sprechen Sie langsam, deutlich und laut genug, damit Sie jeder verstehen kann.
  4. Halten Sie während der Hochzeitsrede Blickkontakt mit Ihrem Publikum, vor allem mit dem Brautpaar.
  5. Haben Sie keine Angst vor Hängern oder Fehlern. Sie sind kein professioneller Redner und das erwartet auch niemand von Ihnen. Bitten Sie lieber die Zuhörer um Hilfe, wenn Ihnen z.B. ein Wort nicht mehr einfällt.
  6. Geben Sie ruhig zu, dass Sie aufgeregt sind, die anderen Gäste werden mit Ihnen fühlen. Wenn Sie sehr nervös sind, konzentrieren Sie sich erst einmal nur auf das Brautpaar und versuchen Sie die anderen Gäste zu vergessen. Wenn Sie dann ruhiger werden, können Sie immer noch einen Blick zu den anderen riskieren.
  7. Achten Sie auch auf die Reaktionen Ihrer Zuhörer. Wenn Sie merken, dass Getuschel aufkommt, sprechen Sie etwas lauter und deutlicher – womöglich werden Sie nicht gut verstanden. Fragen Sie einfach mal kurz in die Runde, ob man Sie gut verstehen kann.
  8. Haben Sie das Gefühl, die Zuhörer langweilen sich und hören nicht zu? Vielleicht können Sie die Rede noch kürzen. Wenn Sie spontan genug sind können Sie auch einen Gast direkt ansprechen (Oder was meinst du dazu, Dieter?). Das wird die Aufmerksamkeit zurück auf Sie lenken.
  9. Wenn Ihr Publikum lacht, lassen Sie bitte genügend Zeit dafür, bevor Sie weitermachen – auch wenn Sie den Lacher an dieser Stelle vielleicht nicht erwartet hätten.
  10. Lassen Sie sich aber auch nicht zu sehr beirren. Es wird immer Leute geben, die bei Hochzeitsreden nicht zuhören können oder wollen. Das muss nichts über die Qualität Ihrer Rede aussagen.

Reihenfolge: welche Hochzeitsrede zuerst?

Üblicherweise wird das Brautpaar (oder einer der beiden) zu Beginn der Feier ein paar Worte an die Gäste richten – entweder vor dem Anschneiden der Hochzeitstorte oder bevor das Hochzeitsbuffet eröffnet wird.

Die Hochzeitsrede des Brautvaters oder Trauzeugen könnte man nach der Vorspeise platzieren, alle weiteren Reden im späteren Verlauf der Feier.

Es kommt natürlich auf die übrige Planung an, zu welchen Zeitpunkt die einzelne Hochzeitsrede am besten passt. Bei einem Menü kann man Reden gut zwischen die einzelnen Gänge schieben, bei einem Buffet wird das etwas schwieriger.


 

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