
Tipps für den Brautkleider-Kauf
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Im Mittelpunkt einer jeden Hochzeit steht die Braut mit ihrem Kleid. Manche Frauen haben schon als kleines Mädchen von dem Kleid geträumt, mit dem sie eines Tages vor den Altar treten werden. Schließlich ist das nicht nur irgendein Ballkleid, sondern das Kleid für den wichtigsten und romantischsten Tag im Leben.
Erste Überlegungen zum Brautkleidkauf
Wie sollen Sie also vorgehen beim Kauf des wichtigsten Kleidungsstücks? Haben Sie schon seit Ihrer Kindheit eine genaue Vorstellung, wie das Kleid aller Kleider aussehen soll?
Wenn nicht, sollten Sie sich vielleicht erst ein paar Gedanken machen bevor Sie losziehen. 1. Welche Farbe soll das Kleid haben? 2. Soll es ein pompöses Prinzessinnenkleid sein, ein eher schlichtes, elegantes Stück oder etwas ganz Ausgefallenes? Hier kommt es ganz auf Ihren persönlichen Stil an, schließlich soll das Kleid zu Ihnen passen. 3. Wie viel wollen oder können Sie maximal ausgeben? Man kann schon für 400-500 Euro ein wunderschönes Kleid bekommen, aber auch gut und gerne mehrere tausend Euro ausgeben, nach oben gibt es kaum Grenzen. Bedenken Sie, dass noch Zubehör wie Kopfschmuck (Schleier, Hut, Diadem o.ä.), Schuhe, Strümpfe, Schmuck, Täschchen etc. dazukommen.
Blättern Sie einfach ein bisschen in Zeitschriften und Katalogen von Brautmodenstudios oder surfen ein wenig im Internet. Sie werden schnell merken, was Ihnen gefällt und was nicht. Wenn Sie schon eine grobe Vorstellung haben, kann die Verkäuferin im Brautmodengeschäft Ihnen viel gezielter Modelle zum Anprobieren auswählen.
Aber Sie können sich natürlich auch durch alle Variationsmöglichkeiten durchprobieren.
Haben Sie sich für ein Brautmodengeschäft entschieden? Dann sollten Sie dort auf jeden Fall einen Termin zur Anprobe ausmachen - nur so haben Sie die Gewissheit, dass die Verkäuferin Zeit hat und sich voll und ganz auf Sie konzentrieren kann.
Jetzt geht’s los
Wer kommt mit?
Überlegen Sie sich, wen Sie mitnehmen wollen. Nach der Tradition, darf der Bräutigam auf keinen Fall mit, er soll das Kleid ja erst am Hochzeitstag zu Gesicht bekommen. Wenn Sie aber nichts von dieser Tradition halten und Ihren Liebsten mit entscheiden lassen wollen, ist das natürlich ganz allein Ihre Sache.
Sie sollten auf jeden Fall jemanden mitnehmen, der Sie gut kennt und auf dessen ehrliches Urteil Sie vertrauen können. Ihre Mutter, Schwester oder beste Freundin ist sicher eine gute Wahl.
Achten Sie darauf, nicht zuviel Make-Up zu verwenden – die Verkäuferinnen sehen Schminkränder auf den weißen Kleidern verständlicherweise nicht so gerne.
Wann soll ich das Kleid kaufen?
Denken Sie rechtzeitig an den Kauf des Brautkleides. Es dürfen gerne 6 bis 8 Monate vor der Hochzeit sein. Wenn Sie beim ersten Versuch nichts Passendes finden, haben Sie so immer noch die Chance, ein zweites Mal loszuziehen – oder sich die Wahl noch einmal in Ruhe zu überlegen bevor Sie das Kleid wirklich kaufen. Es wäre ärgerlich, wenn Sie zwei Wochen nach einem überstürzten Kauf feststellen, dass Ihnen das Kleid eigentlich gar nicht mehr so gut gefällt. Möglicherweise ist das Kleid auch gerade nicht in Ihrer Größe verfügbar und sie müssen warten, bis es lieferbar ist (Achtung: Manche Brautgeschäfte haben Lieferzeiten von bis zu 6 Monaten!).
Sie fragen sich, was passiert, wenn Sie das Kleid sehr früh kaufen und in den letzten Monaten vor der Hochzeit noch zu- oder abnehmen?
Vereinbaren Sie auf jeden Fall ca. 4-5 Wochen vor der Hochzeit noch einen Termin im Brautmodenstudio zur endgültigen Anprobe. Dann ist noch genügend Zeit um Änderungen vorzunehmen.
Was ist bei der Auswahl zu beachten?
In erster Linie muss Ihnen das Kleid natürlich gefallen. Aber denken Sie auch daran, dass Sie, je nachdem wie Ihre Planung für den großen Tag aussieht, das Kleid von früh morgens bis spät in die Nacht tragen werden. Sie müssen sich darin wohlfühlen – sowohl zum Fototermin, beim Essen, beim Tanzen und bei diversen anderen Aktivitäten. Sie müssen darin auch – so banal es klingen mag – auf die Toilette gehen. Es sollte also auch bequem sein. Was nützt Ihnen das traumhafteste Kleid, wenn es kneift und zwickt und Sie es schon am frühen Abend am liebsten gegen Jeans und T-Shirt eintauschen würden?
Bewegen Sie sich beim Anprobieren also ruhig ein wenig um zu sehen, ob das Kleid alles mitmacht.
Teilen Sie der Beraterin von Anfang an mit, was Sie sich vorstellen und was Ihnen gefällt. Erfahrene Verkäuferinnen haben meist einen guten Blick dafür, was Ihnen steht. Lassen Sie sich – wie gesagt – mit der Entscheidung Zeit. Es spricht nichts dagegen, noch einmal wiederzukommen und die Entscheidung vorher zu überschlafen. Vielleicht reicht auch nur ein kurzer Spaziergang mit Ihrer Begleiterin, um sicher zu sein.
Es gibt in den meisten Städten mehrere Brautmodenstudios. Schauen Sie sich ruhig in mehreren um, bevor Sie sich entscheiden.
Die Preisfrage
Wie bereits erwähnt, ist die Preisspanne bei Hochzeitskleidern sehr groß. Überlegen Sie sich also vorher, wie viel Sie ungefähr ausgeben möchten und was an Zubehör mit in dieses Budget soll.
Es lohnt sich auf jeden Fall, sich etwas umzusehen. Manche Brautmodenstudios bieten Vorführmodelle oder Kleider aus der letzten Saison zu einem günstigeren Preis an – vielleicht ist gerade da Ihr Traumkleid dabei. Da diese Kleider aber meist Einzelstücke sind, müssen Sie sich unter Umständen doch schnell entscheiden, da das gewünschte Kleid sonst weg sein kann. Brautmodenstudios auf dem Land sind unter Umständen günstiger als in der Stadt.
Auf den sogenannten Hochzeitsmessen, die meist im Herbst oder zu Jahresbeginn stattfinden, bieten Brautmodenstudios oftmals einen Messerabatt an – auch hier kann man sparen. Allerdings hat selbst der größte Messestand nie das ganze Sortiment an Modellen vor Ort, die Auswahl ist also begrenzt.
Natürlich kann man Brautkleider auch leihen. Wenn Sie nicht zu den Bräuten gehören, die ihr Kleid unbedingt behalten möchten, könnte das eine Option sein. Kalkulieren Sie aber auch eventuelle Zusatzkosten wie Änderungen und Reinigung mit ein. Auch können bei einem geliehenen Kleid schon mal ein paar Pailletten fehlen. Schauen Sie sich das gute Stück auf jeden Fall ganz genau an.
Als weitere kostengünstige Lösung kann man auch ein Kleid aus zweiter Hand kaufen. In der Tageszeitung gibt es oft Angebote, auch Internet-Auktionen wie E-Bay sind voll davon.
Vergewissern Sie sich beim Internetkauf aber, ob Sie ein Rückgaberecht haben, falls das Kleid nicht passt oder doch nicht Ihren Vorstellungen entspricht – oder Sie verkaufen es in so einem Fall einfach weiter.
Wenn Sie sowieso an ein schlichtes Kleid gedacht haben, könnte unter Umständen ein „normales“ Ball- oder elegantes Sommerkleid eine preisgünstigere Variante sein.
Unser Spartipp: Schöne Ballkleider und günstige maßgeschneiderte Brautkleider finden Sie in diesem Online-Shop.
Zubehör
Lassen Sie sich beim Kauf des Kleides am besten gleich beraten, welche Art von Zubehör zu dem Kleid passt.
Kopfschmuck
Schleier oder Hut – auch hier gibt es unzählige Variationen. Lieber nur ein Diadem oder Perlen im Haar? Das kommt schlicht und einfach auf Ihren Geschmack an.
Man sollte noch beachten, dass Kopfschmuck und Brautkleid vom Stil einigermaßen zusammenpassen. Schöne Haarnadeln, Diademe und ähnliches finden Sie z.B. bei Basler Haar-Kosmetik.
Schuhe
Auch die Schuhe können Sie natürlich im Brautmodenstudio erwerben. Bei den meisten Kleidern sind aber die Schuhe kaum zu sehen. Sie können sich also überlegen, ob Sie nicht lieber preisgünstigere Schuhe im normalen Schuhgeschäft kaufen. Denn wie oft werden Sie nach der Hochzeit weiße Schuhe tragen? Aber achten Sie darauf, dass die Schuhe bequem sind. Sie werden sie den ganzen Tag lang tragen, damit viel herumlaufen und auch tanzen!
Dessous
Für Dessous gilt Ähnliches wie bei den Schuhen – Brautmodenstudio, normales Fachgeschäft oder Versandhandel. Schauen Sie sich einfach um, was Ihnen gefällt. Viele Brautkleider sind schulterfrei oder haben dünne Träger, so dass sich eine schöne Korsage darunter anbietet. Sei soll auch das Dekollete voll zur Geltung bringen. Lassen Sie sich auch hier gut beraten. Sie sollten sich aber auf jeden Fall wohl und sexy darin fühlen. Unser Tipp für einen schönen Online-Shop: Entzückende Dessous und sportliche Unterwäsche bei Aphrodite Dessous.
Täschchen
Auch ein Täschchen für die Notfallausrüstung (Lippenstift, Nadel- und Faden, Kopfschmerztabletten etc) gehört zur Brautausstattung. Sie können es gleich zusammen mit dem Kleid kaufen, oder auch günstig aus zweiter Hand im Internet. Es sollte natürlich in Stoff, Farbe und Stil perfekt auf das Kleid abgestimmt sein. Bei guten Brautmodengeschäften bekommen Sie von Ihrem gekauften Brautkleid ein Stoffmuster mit - dann können Sie weitere Accessoires kaufen, die auch farblich perfekt zu Ihrem Traumkleid passen.
Sonstiges
Weiße Strümpfe – unter den meisten Kleidern sieht man sie sowieso nicht – finden Sie in jedem Geschäft, das Strümpfe führt.
Das traditionelle Strumpfband finden Sie entweder im Brautmodengeschäft oder auf E-Bay.
Welches Kleid zu welcher Gelegenheit?
Nur standesamtliche Hochzeit
Wenn Sie nur standesamtlich heiraten wollen, können Sie ein schickes Kostüm, ein elegantes Abendkleid oder einen modischen Hosenanzug tragen, ganz nach Ihrem Geschmack. Schöne, günstige maßgeschneiderte Abendkleider finden Sie in diesem Online-Shop.
Es ist heutzutage aber auch nichts Außergewöhnliches mehr, im weißen Brautkleid vor den Standesbeamten zu treten. Sie müssen also nicht auf den Traum in Weiß verzichten.
Standesamt und Kirche an verschiedenen Tagen
Tragen Sie zur standesamtlichen Trauung Abendkleid, Kostüm oder Hosenanzug, ganz wie Sie möchten. Bei der kirchlichen Trauung können Sie Ihren Liebsten dann mit dem eigentlichen Brautkleid überraschen.
Standesamt und Kirche am gleichen Tag
Sie können morgens zum Standesamt in Kostüm oder Anzug erscheinen und sich dann vor der kirchlichen Hochzeit umziehen für den großen Auftritt im Brautkleid. Planen Sie in diesem Fall aber auf jeden Fall genügend Zeit für die „Verwandlung“ ein.
Wenn Ihnen die Umzieherei zu stressig ist, können Sie das Brautkleid natürlich auch schon zum standesamtlichen Termin tragen und den ganzen Tag anbehalten.
Alt, neu, geliehen, blau
Vielleicht möchten Sie sich bei der Auswahl Ihrer Hochzeitskleidung an einen alten englischen Brauch, den Sie sicher aus amerikanischen Filmen und Serien kennen, halten: Demzufolge soll die Braut „something old, something new, something borrowed, something blue“ tragen, also etwas Altes, etwas Neues, etwas Geliehenes und etwas Blaues (siehe auch Bräuche). Das Alte und das Neue symbolisieren dabei den Übergang vom alten in ein neues Leben. Das Geliehene steht für Glück und die Farbe blau für Beständigkeit und Treue.
Viel Spaß beim Brautkleidkauf – genießen Sie es!
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