Blumen zur Hochzeit
zurück zum RatgeberAllgemeine Tipps zur Auswahl des Blumenschmucks
Ein sehr wichtiger Teil der Hochzeitsfeier ist der Blumenschmuck. Am besten ist es, wenn Sie den kompletten Blumenschmuck einschließlich Brautstrauß von einem Floristen machen lassen. Dann können Sie sicher sein, dass alles aufeinander abgestimmt ist. Aber auch der übrige Raumschmuck – Tischdecken, Geschirr, Servietten etc. sollte zu den Blumen passen. Und nicht zuletzt müssen die Blumen auch zur Braut und ihrer Garderobe passen.
Viele Floristen haben Alben mit Vorschlägen, die Sie als Anregung hernehmen können. Letztendlich hängt es aber von Ihrem Geschmack, dem Stil Ihrer Kleidung und der gesamten Feier ab, für was Sie sich entscheiden. Auch die Jahreszeit kann eine Rolle spielen. So eignen sich zum Beispiel Sonnenblumen hervorragend für eine Landhochzeit im Spätsommer oder Herbst. Auch sollten Sie bedenken, dass manche Blumen außerhalb der Saison sehr teuer sein können. Lassen Sie sich also ausführlich von Ihrem Floristen beraten. Oftmals kennt auch die Lokalität einen Floristen, der dort üblicherweise den Blumenschmuck übernimmt und mit den Gegebenheiten bestens vertraut ist.
Was brauchen Sie?
Hier eine Liste, was Sie alles an Blumenschmuck brauchen könnten. Es muss natürlich nicht alles für Sie zutreffen, aber die Liste wird Ihnen helfen, nichts zu vergessen. Brautstrauß (evtl. Zweitstrauß zum Werfen), ggf Standesamt und Kirche, falls an verschiedenen Tagen:
- Evtl Kopfschmuck
- Anstecker für Bräutigam und Trauzeugen
- Evtl Anstecker für alle Gäste
- Sträuße für Brautjungfern
- Blumen für Körbe und Blumenkränzchen der Blumenkinder
- Schmuck für das Hochzeitsfahrzeug
- Eventuelle Schmuck für das Standesamt
- Schmuck in der Kirche (Bänke, Altar, Eingang) / bzw. am alternativen Trauort (eventuell Bogen oder Pavillion)
- Schmuck in der Location (Tische, Buffet, Saal)
Bedeutung einiger Blumen Einige Blumen haben eine ganz besondere Symbolik, und werden deshalb gerne für den Hochzeitsschmuck verwendet. Hier eine Auswahl:
Efeu:
Als immergrüne Pflanze steht der Efeu für Treue. Schon in der Antike erhielt das Brautpaar nach der Trauung Efeu. Man kombiniert den Efeu meist mit anderen Blüten und Früchten.
Lilie:
Die Lilie symbolisiert im christlichen Glauben die Jungfräulichkeit. So wird zum Beispiel die Jungfrau Maria als Lilie unter Dornen bezeichnet.
Myrte:
Der Myrtenkranz war ein beliebter Kopfschmuck für Bräute in der Antike. Die Myrte ordnete man sowohl der Göttin Aphrodite zu als auch Demeter, der Mutter der Erde und Fruchtbarkeitsgöttin. Diese Pflanze verbindet immergrüne Blätter mit roten und weißen Blüten und süßen Früchten. Diese Kombination symbolisiert Liebe, Reinheit, Beständigkeit, Leidenschaft, Schönheit und Dauer.
Rose:
Die Rose stand schon bei den Griechen für die Liebe und wird mit der Göttin Aphrodite in Verbindung gebracht. Weiße Rosen symbolisieren die Reinheit der Liebe, rote Rosen stehen für Begierde und Leidenschaft.
Veilchen und Vergissmeinnicht:
Diese kleinen Blumen waren in der Romantik sehr beliebt für Brautsträuße. Das Vergissmeinnicht lässt den Bräutigam für immer an seine Frau denken. Beide Blumen sind sehr zart und stehen für Aufmerksamkeit und gegenseitigen Respekt.
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