Getaggt ‘Hochzeit’


Was kostet eine Hochzeit?

Sonntag, 4. Dezember 2011, 6:26Uhr

 

Ihr habt Euch entschieden zu heiraten? Dann gratulieren wir Euch herzlich! Denn was kann schöner sein, als dieser aufregendste und romantischste Moment, wenn sich die Verliebten gegenseitig das Ja-Wort zu einem gemeinsamen Leben in Liebe und Treue geben?

Damit eure Hochzeitsfeier unvergesslich wird und allen euren Wünschen und Erwartungen entspricht, muss man sie genau bis ins kleinste planen und alle Dinge berücksichtigen, die organisiert werden müssen.

Jeder möchte natürlich eine Traumhochzeit planen, doch in der Realität bedarf es hoher finanzieller Mittel und es soll nicht zu Schulden führen. Dies wäre ja kein guter Start in eine Ehe. Es ist also sehr wichtig, bereits zu Beginn der Hochzeitsplanung genau zu wissen, wie viel eine Hochzeit kostetBrautkleid, ein realistisches Budget festzulegen und so das Geld richtig zu verwalten. Denn gut geplant ist halb gespart!

So spart Ihr allein durch das Aufstellen eines Plans für das Hochzeitsbudget 15-20% ein, ohne dass die Qualität eurer Feier zurückgeht. So bekommt Ihr einen besseren Überblick und wisst genau, was euch wichtig ist und was nicht. Hier kann euch auch der Artikel Budgetplaner für die Hochzeit weiterhelfen.

Also was kostet eine Hochzeit?

Das hängt von sehr vielen Faktoren ab. Es kommt darauf an, wie Ihr feiert und welche Ansprüche Ihr stellt. Aber wir möchten euch zumindest eine kleine Vorstellung geben, in welchem Rahmen es sich bewegen könnte. 

Damit Ihr nach eurer Hochzeit nicht mit einem überzogenen Konto aufwacht, haben wir für Euch folgende realistische Schätzwerte für die wichtigsten Ausgaben einer Hochzeit gesammelt.

Das EssenWenn man z.B. von einer klassischen Hochzeit mit knapp 80 – 100 Gästen ausgeht und ein Menü mit mind. 35 € pro Person hat, sind das schon mal 2800 – 3500 € nur für das Essen. Dazu kommt noch eine Hochzeitstorte (ca. 150 – 350 €), Getränke (10 – 25 € pro Person) und Kaffee und Kuchen. Also sind es schon um die 80 €/Person für alles. Dies entspricht also mind. 6000 € bei 80 und 8000 € bei 100 Gästen.

Die Hochzeitslocation kostet durchschnittlich 150 – 500 €, das kann allerdings aber manchmal kostenlos sein, wenn der Besitzer die Bewirtung übernimmt. Besondere Locations schlagen aber auch gerne mal mit mehr als 2000€ zu Buche.

Hinzu kommt Kleidung für die Braut (Brautkleid, Schuhe, Accessoires, Schmuck, Make-up, Friseur): 600 – 1900 € und Kleidung für den Bräutigam (Hochzeitsanzug, Schuhe): 400 – 900 €.

Für Blumenschmuck (Brautstrauß, Herrenanstecker, Tischschmuck, Blumenschmuck für Kirche und Auto) muss man bei einer “klassischen” Hochzeit mit mind. 400€ rechnen. Das ist aber eher die untere Preisklasse.

Dann kommen Einladungen und die komplette Papeterie (Zeitungsanzeige, Einladungskarten, Kirchenheft, Menükarten, Tischkarten, Gästebuch, Danksagungskarten): ca. 800€, Fotograf: von 400 € bis ca. 1500 € bei einem guten Profi-Fotografen. Dann Hochzeitsauto (wenn man eines will), z.B. 200 – 400€ Miete für einen Oldtimer.

Trauringe gibt es zwischen 500 € bis zu 1500 €, je nach Material und Gestaltung.

Die durchschnittliche Standesamtliche Trauung (Gebühren, Familienbuch, Kleidung, Frisur und Make-up, Blumenschmuck, Essen) liegt bei ca. 800 €

Sektempfang nach der Trauung (Sekt, sonstige Getränke, Brezeln) kostet je nach Umfang ebenfalls mind. 1,50€ pro Person. Bei besonderem Sekt und evtl. noch umfangreicheren Snacks geht das schnell in die Höhe.

DJs gibt es schon ab 300 €, eine gute Band ab 1000 €. Achtung ist allerdings bei sehr günstigen DJs geboten.

Kosten für einen Tanzkurs: 100 – 200 €

Was kostet eine Hochzeit insgesamt?

Eine klassische Hochzeit wird Euch also im normalen Budgetrahmen mit allem zusammen locker zwischen 9000 € und 18.000 € kosten.

Zu guter Letzt möchten wir Euch raten, Schritt für Schritt einen detaillierten Kostenplan entsprechend eurem vorhandenen Budget aufzustellen und ihn diszipliniert abzuarbeiten. Auf solche Weise behaltet Ihr die Hochzeitskosten stets im Blick und vermeidet unangenehme finanzielle Überraschungen.

In Deutschland veranschlagen Brautpaare für ihre Hochzeitsfeier im Durchschnitt 13 000 . Zum Vergleich: In den USA kostet eine Hochzeit durchschnittlich $26 542 – also ca. 20 000 (ohne Flitterwochen und Verlobungsring). Und dort sind Hochzeiten mit über $80.000 absolut keine Seltenheit.

Wenn Sie auf der Suche nach guten Anbietern sind, finden Sie diese in unserem Branchenbuch  im linken Navigationsmenü.

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Die 10 wichtigsten Regeln für Wein auf der Hochzeit

Donnerstag, 15. September 2011, 11:58Uhr

 

Wie wählt man den Wein für die Hochzeit aus? Welchen Wein soll man wählen? Lesen Sie die 10 wichtigsten Dinge, die Sie über Wein bei der Hochzeit wissen sollten!
  1. Machen Sie sich gute Gedanken, aus welcher Preisklasse Sie Ihren Hochzeitswein wählen möchten. Die günstigsten Weine bescheren oftmals Kopfschmerzen bei Ihren Hochzeitsgästen. Bei sehr hochpreisigen Weinen kann es Ihnen passieren, dass die Gäste den Wein nicht so wertschätzen wie Sie selbst.
  2. Bieten Sie immer mindestens zwei Weine an. Einen Roten und Weißen. Möchten Sie mehrere Weine anbieten, bieten sich zum Beispiel ein kräftiger und ein leichter roter Wein, sowie ein trockener, ein halbtrockener oder lieblicher Weißwein an.
  3. Zum Aperitiv zur Begrüßung der Hochzeitsgäste nimmt man gerne Champagner. Da das meistens ganz schön ins Budget geht, kann man natürlich auch einfach Sekt ausschenken.
  4. Bei den Gläsern gilt dasselbe wie beim Besteck – immer von außen nach innen. Sollte es mehrere Gänge mit unterschiedlichen Weinen geben, ist das Glas ganz außen immer für das erste Getränk bestimmt.
  5. Bei Rotweinflecken empfehlen sich große Mengen an Salz auf dem Fleck als erste Hilfe. Wer einen Glasreiniger zur Verfügung hat, besprüht den Fleck mit klarem Glasreiniger und lässt diesen eine Weile einwirken.
  6. Bestellen Sie Wein, der gut zu Ihrem Hochzeitsmenü passt, der aber auch ohne Speisen getrunken werden kann. So können Ihre Gäste diesen Wein den ganzen Abend lang trinken, auch wenn das Menü schon vorbei ist.
  7. Zur Hochzeit wird auch sehr gerne Wein geschenkt. Man sollte allerdings mit dem Geschmack des Brautpaares sehr gut vertraut sein, um den richtigen Wein schenken zu können. Wenn Sie nicht wissen, welchen Wein das Brautpaar mag, sollten Sie von einem Wein als Geschenk vielleicht absehen.
  8. Probieren Sie die Weine, bevor Sie sie für Ihre Feier ordern. Eine gute Auswahl kann man in Entdeckerpaketen bekommen, wie zum Beispiel bei Weinderwoche.com. Bestellen Sie nichts, was Sie nicht mögen und trinken Sie den Wein auch zum vorgesehenen Menü, um zu sehen, ob er gut passt.
  9. Bestellen Sie auf alle Fälle mehr Hochzeitswein als Sie benötigen. Wenn Sie noch etwas Wein übrig haben, können Sie den Wein als Dankesgeschenk an die Hochzeitsgäste verschenken, die Ihnen besonders geholfen oder ein besonderes Geschenk gemacht haben.
  10. Besonders bei Feiern trinkt man gerne etwas mehr als gewohnt. Mit ein paar Schlücken Wasser nebenher und einem weiteren Glas Wasser vor dem Einschlafen stellen sicher, dass Sie am nächsten Tag wieder richtig fit aufwachen.

Die indische Hochzeit – Heiratsbräuche aus Indien

Montag, 18. Juli 2011, 16:12Uhr

 

Die Vielfalt an kulturellen Bräuchen ist groß und Traditionen anderer Ländern können für Westler irritierend sein. Wer einmal eine indische Hochzeit gesehen hatte, weiß, dass das Einhalten gewisser Rituale dort wichtig ist.

Von Januar bis Februar herrscht in Indien Hochzeitssaison und wer bei einer Hochzeit lediglich an eine schlichte Zeremonie und eine anschließende Hochzeitsreise denkt, der hat noch nie einer Hindu-Hochzeit beigewohnt. Die Heirat gilt für Inder als Höhepunkt des Lebens und soziales Ereignis der besonderen Art, so dass Zeremonie und Feier gar nicht aufwendig und prunkvoll genug ausfallen können. Es ist daher nicht verwunderlich, dass eine indische Hochzeit durchaus mehrere Tage in Anspruch nehmen kann.

Was impliziert eine Hochzeit in Indien?

Indische HochzeitDie indische Hochzeit läuft bis heute sehr traditionell ab und die Großzahl der Hochzeitsbräuche stammt aus dem Hinduismus. Dort gilt die Ehe als heiliges Sakrament, das zwei Menschen zu einer Person werden lässt. Bei einer indischen Hochzeit geht es jedoch nicht nur darum, dass Braut und Bräutigam sich das Ja-Wort geben, sondern sie bietet auch eine vorzügliche Gelegenheit, den Wohlstand der Brautfamilie öffentlich vorzuführen, die laut Tradition die Trauung und das anschließende Fest auszurichten hat.

Von aufwändig hergestellten Hochzeitskarten, die persönlich an die 300 bis 1.000 Gäste überreicht werden, bis hin zur Körperbemalung der Frau mit Hennapaste, wird jedes Detail genau geplant. Trotz Lockerung der Ehegesetze ist es in Indien bis heute nicht unüblich, dass Braut und Bräutigam sich erst an dem Tag kennen lernen, an dem sie heiraten. Ein weiterer Hochzeitsbrauch sieht vor, dass die Braut eine Mitgift in die Ehe einbringt, mit der man den Bräutigam beschenkt. Für die indische Hochzeit wird der günstigste Zeitpunkt für die Trauung nach den Horoskopen von Braut und Bräutigam berechnet.

Die indische Hochzeit: Zeremonie

In Indien gibt es viele verschiedene Hochzeitsrituale und Traditionen, doch die heute am meisten verbreitetste Art ist die so genannte Brahmanhochzeit, die aufgrund ihrer zahlreichen Bräuche, wie etwa der Reinigungsriten, sehr aufwändig ist und oft mehrere Tage dauert. Die Trauung findet im Hof der Brautfamilie statt. Ein Priester rezitiert verschiedene Sanskrit-Mantras, die von den Beteiligten nachgesprochen werden und im Anschluss übergibt der Vater der Braut in einer Zeremonie seine Tochter dem Bräutigam.

Danach knoten Frauen den Sari der Braut mit dem Ende des Schultertuchs des Bräutigams zusammen, was als Symbol der ehelichen Vereinigung dient. Den Höhepunkt der Zeremonie bildet das Saptapadi, bei dem ein Feuer entzündet wird, um welches das Paar siebenmal Herumtanzen muss. Bei der siebten Umkreisung gilt die Ehe dann als rechtskräftig. Nun folgt nicht nur ein berauschendes Fest, sondern auch ein weiteres festes Ritual, das zu einer indischen Hochzeit gehört: Die Eltern der Braut beweinen laut und stundenlang den Verlust ihrer Tochter.